Therapiehund heitert nicht nur Patienten auf

Ein Therapiehund kann gute Laune verbreiten und die Genesung beschleunigen. Foto: Viola Schreiber
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Ein Therapiehund kann gute Laune verbreiten und die Genesung beschleunigen.

Vierbeiner können Menschen motivieren

Von Sophia Geyer, 8e, Friedrich Albert Lange-Schule

Viola Schreiber ist auf den Hund gekommen. Die Physiotherapeutin aus Solingen-Wald will künftig einen Vierbeiner in ihren Arbeitsalltag einbinden. „Die meisten Patienten reagieren froh über so einen kleinen Helfer und öffnen sich auch mehr seiner Gegenwart“, erzählt sie.

Viola Schreiber hat sich noch nicht für einen bestimmten Hund entschieden, aber besucht wöchentlich Welpen, um herauszufinden, welcher sich am besten als Therapiehund eignen würde. „Er oder sie wird Donner heißen, das wusste ich direkt, egal ob Mädchen oder Junge“, sagt sie.

Jede Rasse eignet sich, die souverän und entspannt ist

In ihrer engeren Auswahl sind Königspudel. Grundsätzlich eignet sich aber jede Rasse, die souverän und entspannt ist. Die Ausbildung für die Hunde dauert etwa drei Jahre. Die Vierbeiner fangen erst mit 17 Monaten an, richtig zu arbeiten, da sie bis dahin vorbereitet werden.

Bevor sie eingesetzt werden können, brauchen sie ein Zertifikat der ESAAT (European Society for Animal Assisted Therapy). Die Hauptaufgaben der ESAAT sind die Erforschung und Förderung der tiergestützten Therapie und der Verbreitung von Wissen über die therapeutische und pädagogische Wirkung der Mensch-Tier-Beziehung.

Therapiehunde können den Patienten motivieren. Beispielsweise hebt ein Patient eher etwas auf, das der Hund fallen gelassen hat. Er macht somit Bewegungen, die er sonst unterlassen hätte. „Ich freue mich schon sehr auf meinen neuen Partner und denke, dass er mir sehr viel helfen und meinen Patienten gute Laune machen wird”, freut sich Viola Schreiber.

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