Zisch

Tausende leben auf der Straße

Brasilien ist die achtgrößte Volkswirtschaft.

Von Milla Küper, 8a, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Brasilien, die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt, gehört nicht mehr zu den armen Ländern. Doch in keinem Land ist die Spaltung zwischen Arm und Reich so groß.

Ein gut verdienender Mensch steht einer Person, die gerade mal 1,50 Euro pro Tag hat, gegenüber. Dies liegt an den vielen Kindern, die auf der Straße leben müssen. In Brasilien leben alleine in den Großstädten mindestens 25 000 Minderjährige auf der Straße, doch die Regierung hilft nicht.

DW.com zufolge sind es oft Waisen oder Kinder, welche vor der Gewalt der Eltern geflohen sind. Laut Misereor.de werden die Kinder auf der Straße ausgebeutet und Opfer von sexueller Gewalt. Um zu überleben, fischen sie Essen und andere für sie nützliche Sachen aus dem Müll. Sie nehmen jeden Job an, den sie kriegen können, damit sie nicht sterben.

Ohne Geld und Papiere können die Kinder nicht zur Schule

Die Kinder können nicht in die Schule, da sie kein Geld, Papiere oder Menschen haben, die ihnen helfen können. Ohne eine Bildung können sie keine Karriere machen und kriegen nur wenige Jobs. Dadurch haben sie kein Geld, um sich ein Leben aufzubauen.

Wenn die Kinder laut DW.com einmal krank werden, müssen sie hart kämpfen, da sie in Brasilien von der Regierung nicht unterstützt werden und somit nicht einfach einen Arzt besuchen können. Viele Straßenkinder geraten in die Nutzung von Alkohol und Drogen. Seit der rechte Präsident Jair Bolsonaro das Land Brasilien führte, hat sich die Situation verschlechtert. Vor allem Mädchen, welche auf der Straße leben, haben zu kämpfen, da der Präsident gegen die Gleichsetzung von Gehältern ist. Sie werden von der Mittel- und Oberschicht als Last und Gefahr angesehen. Daher engagieren diese sogenannte Todes-Schwadronen.

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