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Der Tasmanische Tiger ist seit 1936 ausgestorben

Von Leonie Fallmer, 8a, Theodor-Heuss-Realschule

Der Beutelwolf, auch Tasmanischer Wolf, Beuteltiger oder Tasmanischer Tiger genannt, war das größte räuberisch lebende Beuteltier, das in früherer Zeit auf dem australischen Kontinent lebte. Der letzte bekannte Beutelwolf starb 1936 im Zoo von Hobart auf Tasmanien.

Der Tasmanische Beutelwolf erreichte eine Körperlänge von 120 cm bis 200 cm bei einem Gewicht von 15 bis 30 Kilogramm. Die Schulterhöhe der Tasmanischen Wölfe betrug 60 cm. Ihr Fell war kurz und grau oder gelbgrau gefärbt. Den Namen Beuteltiger verdankt er den 13 bis 15 schwarz braunen Querstreifen die über den hinteren Teil ihres Körpers bis zur Schwanzwurzel verlaufen. Der Körperbau der Beutelwölfe hat starke Ähnlichkeiten mit dem der Hunde.

Beutelwölfe haben einen breiteren Schädel als Hunde aber genauso wie Hunde spitze Eck- und scharfe Backenzähne. Das Außergewöhnliche bei den Tieren ist, dass Beutelwölfe ihr Maul sehr weit aufreißen konnten , nach Tierschützern bis zu 90 Grad. Die Gliedmaßen der Tiere waren eher kurz, aber sie erreichten eine Geschwindigkeit von 40 km/h. Damit waren sie nicht sehr schnelle, aber ausdauernde Läufer.

Die Vorfahren von Wolf und Beutelwolf waren die Gleichen, jedoch teilte sich die Entwicklung schon in der Kreidezeit. Beutelwölfe lebten auf australischem Festland und in Neuguinea, wo sie aber bereits schon vorher verschwanden. Beutelwölfe wurden durch die Menschen ausgerottet. Sie wurden gejagt und abgedrängt. 1936 starb der letzte Beutelwolf. Es war das letzte Beutelwolf Weibchen und hieß ,,Benjamin“.

Der Beutelwolf gilt seit vielen Jahrzehnten als ausgestorben, aber es werden immer mehr Beutelwolf-Sichtungen von verschiedenen Menschen bekannt gegeben. Ob es sich tatsächlich um Beutelwolf-Sichtungen handelt, ist unklar aber Forscher und Tierschützer werden versuchen, wenn es sich wirklich um Beutelwolf-Sichtungen handeln sollte, die Tierart auf jeden Fall zu erhalten.

Es sterben täglich einige Tierarten aus und Tierschützer rufen dazu auf, mitzuhelfen, diese Tierarten zu bewahren. Dazu zählt auch Umweltschutz. Wenn sich nicht bald etwas unserer Lebenseinstellung ändert, werden wir in ein paar Jahrzehnten viel weniger Tiere auf der Erde haben.

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