Taekwondo unter der Lupe

Von Muhammed Dal, 10d, Geschwister-Scholl-Schule

Taekwondo (Fuß, Faust, Geistiger Weg) reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und kommt aus Korea. Damals war das Land in drei Königreiche unterteilt: Der Norden, Südwesten und der Südosten. Der Norden war militärisch und wirtschaftlich überlegen, was eine Bedrohung für die anderen war. Um sich zu schützen, entwickelte man mehrere Kampfsysteme. Es entstand die Kampfkunstart Taek Kyon (Fußkampf) und Soo Bak Gi (Faustkampf). Es fand jedes Jahr ein Wettkampf statt. Der Gewinner vom Wettkampf hat als Belohnung eine Stelle in der Regierung bekommen.

1905 marschierten Japanische Truppen nach Korea, und 1910 wurde es vollständig als japanische Kolonie mit dem Namen Chosen in das japanische Kaiserreich durch Annexion eingegliedert. Es herrschte ein absolutes Verbot des Taek Kyon. Jedoch führten die besten Meister diese Kampfkunst heimlich weiter und trainierten Schüler.

Taek Kyon wurde veröffentlicht, als 1945 die Japaner nach ihrer Niederlage das Land verließen. Choi Hong Hi wurde 1918 in Nordkorea geboren und lernte in seiner Jugend die Kampfkunst Taek Kyon. 1938 wurde er zur Weiterbildung nach Japan geschickt, wo er die Kampfkunst Karate kennenlernte. Anfang des Zweiten Weltkrieges wurde er in Japan eingesperrt und nach dem Weltkrieg aus dem Gefängnis entlassen. Er ging danach zurück nach Korea. Choi Hong Hi entwickelte aus Karate und Taek Kyon eine neue Kampfkunstart, die in der Mediation und Technik überlegen sein sollte und nannte diese Taek-wondo.

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