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„Strahlende Augen“ in Tschechien

Von Gerrit Marku, Jan Sönnichsen und Sina Hennig, 8c, Hoferichter:

Vom 15. bis zum 17. Dezember 2017 reisten 22 Mitglieder der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde „Treffpunkt Leben“ aus Erkrath nach Rotava, Tschechien. Dort sind sie auf Kinder der Völker Sinti und Roma, welche in ganz Europa nicht akzeptiert und teilweise sogar verfolgt werden, getroffen.

Die Lebensbedingungen der Menschen entsprechen nicht dem gewohnten Standard der Deutschen. Die Menschen dort haben kein Wasser, keinen Strom und auch keine Heizmöglichkeiten. Die freiwilligen Helfer der Gemeinde haben den Kindern mit Hilfe eines Dolmetschers erklärt, weshalb man Weihnachten feiert und haben ihnen kleine Geschenke in Form von Spielzeug, Hygieneartikel, Kuscheltiere und ähnlichen Gegenständen mitgebracht.

Gespendet wurden die Präsente des Projektes „Strahlende Augen“ von Schulen, Kindergärten, privaten Personen und der Gemeinde selbst. Insgesamt konnten dieses Jahr 200 bis 400 Geschenke mit einem jeweiligen Wert von etwa 20 Euro verteilt werden. Auch haben die Teilnehmer den Kindern Wertschätzung vermittelt, was diese normalerweise nicht bekommen.

Außer nach Rotava fuhren die Mitglieder nach Krasnice. In beiden Städten hat ein Gottesdienst stattgefunden, welcher den Menschen das Weihnachtsfest nochmal näher bringen sollte. Das Projekt „Strahlende Augen“ wurde nun bereits zum elften Mal von der Gemeinde „Treffpunkt Leben“ ausgeführt.

Für die Angehörigen der Völker Sinti und Roma ist es aufgrund der Ablehnung schwierig Arbeit zu finden. Daher müssen die Menschen um ihr Überleben kämpfen. Um das zu schaffen, rutschen viele von ihnen in die Kriminalität ab, wie zum Beispiel Drogen- und Waffenhandel, Diebstähle und Raubüberfälle, Schwarzarbeit und Prostitution in Bordellen (in Tschechien illegal).

Der Leiter der Aktion und die 21 anderen Helfer im Alter von neun bis über 40 Jahren wohnten in der in Tschechien verbrachten Zeit zusammen in einem Haus in Krasnice.

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