Udo Stock ist für 90 Mitarbeiter zuständig

Der Leiter des städtischen Ordnungsamtes steht im Gespräch mit ZiSch Rede und Antwort.

Von Lorena Reils, 8d, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Das Ordnungsamt ist vielfältig. Das zumindest erzählt mir Udo Stock, Leiter des Solinger Ordnungsamtes. Er ist dort seit 2016 als Leiter tätig. Er hat ein drei Jahre langes Studium zum Diplomverwaltungswirt absolviert und war zudem bereits im Jugendamt, Planungsamt, Personalrat sowie als Flüchtlingskoordinator tätig. Seine Motivation dafür lag in seinem Interesse für die Stadt Solingen.

Nun kümmert er sich um 90 Beschäftigte und verschiedene Abteilungen. Das Ordnungsamt im Allgemeinen kümmert sich um Ordnungswidrigkeiten, für die die Polizei nicht zuständig ist.

Während der Alltag Udo Stocks sich mehr um Termine dreht und Flexibilität beansprucht, gibt es noch andere Mitarbeiter des Ordnungsamtes wie beispielsweise bei der Straßenverkehrsbehörde, welche für die Autoschilder zuständig sind. Natürlich gibt es auch viele Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz im Büro haben, um Ordnungswidrigkeiten wie den verkehrten Umgang mit Abfall oder zu schnelles Fahren zu verfolgen und zu bearbeiten, denn auch die Blitzer gehören zum Ordnungsamt.

Seinen Berufsweg würde Udo Stock nicht ändern

Als ich letztlich fragte, was man seiner Meinung nach für Kompetenzen mitbringen sollte, wenn man beim Ordnungsamt tätig werden möchte, war ihm besonders wichtig, dass man kommunikativ sein müsste. Zudem sollte man immer versuchen, alle Probleme zuerst verbal zu lösen. Gerade dadurch wären gute Nerven und Geduld ebenfalls von Vorteil. Darüber hinaus bekommen die Mitarbeiter vom Ordnungsamt dieselben Aufgaben, also das gleiche sportliche Training wie die Polizei. Das bedeutet, ein wenig Bewegungsfreude ist hier auch nicht fehl am Platz.

Was die schulische Leistung betrifft, sollte man mindestens Abitur oder für manche Abteilungen im Ordnungsamt die Fachhochschulreife besitzen. Udo Stock erzählt zuletzt, dass er liebend gerne den Nachbarkindern beim Erwachsenwerden zusieht und sich genau dort auch in 20 Jahren in seinem Ruhestand sieht.

So wie er es mir berichtet, würde er seinen Berufsweg, wenn er könnte, nicht ändern, da es ihm großen Spaß macht, mit seinem Team zusammenzuarbeiten.

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