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Die ständige Angst im Nacken

Nach Paris wächst die Sorge vor Terror-Anschlägen auch im eigenen Land.

Von Laura Maria Cefalú, 10e/f, Geschwister-Scholl-Schule

Ein Terroranschlag ist ein Gewaltverbrechen mit dem Ziel, Angst und Schrecken zu verbreiten. Die Terrormiliz, auch der Islamische Staat (IS) genannt, hält sich in Syrien und im Irak auf. Die Terroristen reisen in andere Länder, um dort einen Anschlag zu verüben.

Meiner Meinung nach sind die Folgen der Terroranschläge, dass ich mit einem unguten Gefühl öffentliche Anlässe besuche, wie zum Beispiel die Weihnachtsmärkte oder Konzerte. Außerdem wurde mir klar, wie ernst die Lage jetzt ist.

In den Nachrichten hörte man täglich etwas darüber und dadurch bemerkte ich, dass damit nicht zu spaßen ist. Ich finde, dass man die Lage ernst nehmen sollte, weil es jeden betreffen kann. Allein diese Vorstellungen, die ich täglich hatte, wie es sein wird, wenn es meine Familie und mich treffen wird, machte mir Angst.

Täglich denke ich daran, wie es sein würde, wenn es Solingen oder Nachbarstädte, wie zum Beispiel Köln oder Düsseldorf, ebenfalls treffen würde und wie der deutsche Staat und die Stadt Solingen darauf reagieren würde. Des Weiteren frage ich mich, was nun zu tun ist.

Ich sehe den IS als Bedrohung und ebenfalls als unberechenbar und das sorgt bei mir für ein Gefühl der Hilflosigkeit und Angst. Ich unterschätze die realen Gefahren und ängstige mich in manchen Dingen zu sehr, wie zum Beispiel öffentliche Veranstaltungen zu besuchen. Trotz allem sollte man seinen Alltag nicht zu sehr einschränken, um das eigene mulmige Gefühl in den Griff zu bekommen.

Zudem werden Männer mit langen Bärten schnell als Terroristen angesehen und verurteilt. Außerdem vertraue ich fremden Menschen nicht mehr so wie vorher, da ich zu viel Angst habe. Meiner Ansicht nach sollen Menschen mit islamistischem Hintergrund nicht mit dem Islamischen Staat in Verbindung gebracht werden, weil es auch Personen mit deutscher Herkunft gibt, die sich dem IS anschließen.

IS-Anhänger sprechen davon, dass sie im Namen Gottes töten. Es gibt keinerlei Verse im Koran, die aussagen, dass man im Namen Gottes „Ungläubige“ töten darf, doch der IS sieht das ganz anders. Sie glauben, dass man im Namen Gottes Ungläubige töten muss. Dadurch entstehen in unserer Gesellschaft oft Meinungsverschiedenheiten und Konflikte.

Das Thema wird mit Sicherheit noch weiterhin ein Gespräch in unserer Gesellschaft sein. Meiner Meinung nach sollten alle Bürger jetzt umso mehr zusammenhalten und dem IS keine Angst zu zeigen. Wir sollen uns nicht unterkriegen lassen, egal wie viel Angst wir haben, denn genau das möchte der IS damit bezwecken.

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