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Stachelschwein ist schon geflohen

Die Stachelschweine der Fauna sind immer für kleine und große Überraschungen gut.
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Die Stachelschweine der Fauna sind immer für kleine und große Überraschungen gut.

Ausbildung in der Solinger Fauna

Von Elena Luketic, 8b, Friedrich-Albert-Lange-Schule

In der Gräfrather Fauna habe ich die beiden Auszubildenden Klaudia Szyprawska und Evelyn Rüsche interviewt, die mir erzählt haben, wie es ist, in einem Tierpark zu arbeiten.


Wie viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten in der Fauna?

Klaudia Szyprawska: In der Fauna arbeiten etwa 25 Mitarbeiter: Fünf Auszubildende, fünf Tierpfleger, fünf Kassierer, zwei Parkpfleger, eine Geschäftsführerin, fünf Vorstandsmitglieder, eine Leitung, eine Bürokraft und ein Gartenlandschaftsbauer.


Wie seid ihr zum Beruf der Tierpflegerin gekommen?

Szyprawska: Ich habe anfangs geplant, etwas ganz anderes zu studieren. Da es mir aber nicht so gefallen hat, begann ich eine Ausbildung zur Tierpflegerin. Da mir der Beruf sehr gefällt, arbeite ich seitdem hier in der Fauna.

Evelyn Rüsche: Ich wusste schon von klein auf, dass ich etwas mit Tieren machen will, denn ich hatte selbst Haustiere und konnte gut mit ihnen umgehen.


Wie lange dauert die Ausbildung zum Tierpfleger?

Szyprawska: Die Ausbildung zum Tierpfleger dauert circa drei Jahre. Dabei ist man jede dritte Woche in der Schule. Man kann seine Ausbildung zum Tierpfleger auch auf etwa ein Jahr verkürzen, was ich aber nicht empfehle, denn sie würde viel schwieriger und anstrengender sein.


Was gefällt euch an eurem Beruf am besten?

Szyprawska: Ich finde, dass kein Tag wie der andere ist. Vor allem gefällt mir an meinem Beruf die Zusammenarbeit mit den Tieren und dass man viel Zeit in der Natur verbringt.


Wie viele Tiere sind hier in der Fauna zu Hause?

Szyprawska: Hier sind circa 80 Arten und 400 Tiere zu Hause, aber wir bekommen immer wieder neue Arten hinzu und stehen auch im Austausch mit anderen Zoos und Tierparks.


Was tut ihr, wenn ein Tier erkrankt?

Szyprawska: Zuerst versuchen wir selbst, den Tieren zu helfen. Bei schlimmeren Verletzungen bringen wir das Tier in eine Tierarztpraxis, da unsere Mitarbeiter nicht dazu ausgebildet sind.


Bekommen alle Tiere auch einen Namen?

Szyprawska: Ein paar unserer Tiere kriegen Namen, aber nicht alle.


Wie geht ihr mit gefährlichen Tieren um?

Szyprawska: Beim Umgang mit gefährlichen Tieren müssen wir das Tier vom Gehege abtrennen, um das Gehege sauber machen zu können. Man darf nicht mit diesen Tieren im Gehege sein, denn es wäre sehr gefährlich für uns.


Sind schon einmal Tiere entflohen?

Szyprawska: Ja, vor einigen Jahren ein Stachelschwein. Im Gehege gab es mit den anderen Stachelschweinen ein paar Probleme, so dass ein Stachelschwein zu den Ziegen verlegt wurde. Da sie gut buddeln können, hat es sich durch die Erde gebuddelt und ist entflohen.

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