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Solingen wird immer digitaler

Infostelen bieten digitalen Service in der Stadt. Foto: Leni Wißmann
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Infostelen bieten digitalen Service in der Stadt.

Im ganzen Stadtgebiet sind Infostelen aufgestellt

Von Leni Wißmann, 8b, Gymnasium Schwertstraße

Seit Anfang Juli 2020 gibt es die digitalen Infostelen in Solingen. Diese verfügen über zwei Seiten, die Infoseite und die bedienbare Seite. Auf der Infoseite kann man zum Beispiel aktuelle Jobs einsehen. Auf der bedienbaren Seite kann man zum einen aktuelle Daten, wie Wetter oder Parkmöglichkeiten in der Nähe, aber auch Sehenswürdigkeiten in Solingen, Händler, Restaurants, Spielplätze, Sportplätze, Ausbildungsangebote und Freizeiteinrichtungen einsehen.

Noch in Planung ist, dass man auch die Speisekarten der Restaurants einsehen kann. Außerdem soll es in Zukunft auch eine datenschutzkonforme Software geben, die die Nutzerzahlen erhebt. Allerdings können hierbei nur die Nutzerzahlen der bedienbaren Seite erhoben werden, da auf der Infoseite aktuelle Informationen angezeigt werden und man den Bildschirm nicht berührt.

Die Idee für die Stelen wurde durch Zufall entwickelt. Laut Nils Gerken, Leiter des Teams „Solingen digital“, wurde nach einem Display gesucht, um die Solingen App zu präsentieren. Ein Start-up Center hatte die passende Software, um die App zu präsentieren. Bei der Testung der Software wurde die Stadtkarte von Solingen geöffnet und man stellte fest, dass man das Display leicht bedien kann. Hieraus entstand die Idee für ein gemeinsames Projekt.

Die Stelen wurden mit Fördermitteln wie der Smart City Förderung finanziert. Auch der weitere Ausbau wird durch diese Fördermittel finanziert.

Auch die Nachhaltigkeitsaspekte werden beim Betrieb der Stelen beachtet. Die Stele verbraucht zwar Strom, ist aber trotzdem „gut für die Umwelt“, da man zum Beispiel Stadtkarten oder Busfahrpläne über eine QR-Code von der Stele mit der Solingen App auf dem Handy synchronisieren kann und diese nicht mehr ausgedruckt werden müssen. Außerdem wird der Strom zu 100 Prozent aus dem Müllheizkraftwerk gewonnen. Davon ist ein 50-Prozent-Anteil Öko-Strom.

Bei der Auswahl der Standorte der Stelen wird auf den touristischen und den Stadtbezug geachtet. Bis jetzt gibt es Stelen an folgenden Standorten: im Südpark, am Graf-Wilhelm-Platz, am Rathaus, im Brückenpark, am Walder Rundling und am Hauptbahnhof Ohligs. In Planung sind zum Beispiel noch Stelen in Oberburg und Gräfrath. Die Stelen sind auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Mit einem Button können die Auswahlmöglichkeiten auf der Stele verschoben werden, so dass man an alle Felder gut herankommen kann. Für Inhalte oder Darstellungen auf den Stelen nimmt die Stadt auch gerne Anregungen an, so Nils Gerken im Interview.

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