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Seit 25 Jahren Freund und Helfer

Von Lily Cardullo und Sabrina Dittmann, Friedrich-Albert-Lange-Schule

„Drei Jahre musste ich mich damals auf den Beruf vorbereiten“, berichtet ein Polizist. Für den Umgang mit Menschen wurde ein Kommunikationstraining im Rollenspiel geübt. Zur Polizei-Ausbildung gehörte natürlich auch die Selbstverteidigung und der Umgang mit der Waffe.

Diese Ausbildung ist auch wichtig, denn er erlebt häufig schwierige Situation. „Meine traurigsten Fälle sind eigentlich immer, wenn Menschen und Kinder leiden oder hilflos sind“, sagt er zu mir und schaut mich nachdenklich an, da er viele traurige Fälle miterlebt hat.

Deswegen macht ihm der Beruf nicht immer Spaß. Die gefährlichsten Fälle sind für ihn immer, wenn Menschen gewalttätig werden und Sprengstoff oder Waffen im Spiel sind. Für ihn ist der Alltag nie gleich und planen kann man ihn nicht, weil er nie weiß, wann er zu welchem Fall fahren muss. Er hat außer Außeneinsätzen auch Büro-, Ermittlungsarbeiten oder Seminare.

„Ein Polizistenleben ist nicht immer familienfreundlich“, sagt er. Aber es sei auch ganz von der Abteilung abhängig, wie viel Freizeit man hat. In der einen Abteilung hat man mehr und in der anderen weniger Freizeit. „Es ist Berufung Polizist zu sein und für die Freiheit und Grundrechte einzutreten. Dafür gibt man gern ein wenig mehr.“

Eigentlich wollte er früher Lehrer werden, doch es kam alles anders. Durch seine damalige Freundin, die jetzt seine Ehefrau ist wurde er Polizist. Seit 25 Jahren ist er Polizist und hat mehrere Abteilungen durchlaufen wie Kriminalpolizei, Schutzpolizei, Bereitschaftspolizei und viele mehr.

Seine aktuelle Abteilung ist der Wach- und Bezirksdienst. In dieser wie auch in vielen anderen Abteilungen trägt man Uniform. Für ihn war es als Berufsanfänger sehr ungewohnt, da ihn viel mehr Menschen ansprechen, seit er Polizist ist. „Ich bin schließlich eine öffentliche Person, ein Helfender“, sagt er.

Mit der Zeit ist es Routine geworden und man freut sich, daran von allen Seiten angesprochen zu werden und helfen zu können. „Wenn Menschen kommen und Danke sagen“, macht das gerade diesen Beruf toll.

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