Schwimmer müssen viel trainieren

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Am Internationalen Schwimmfest im Klingenbad nahmen 2019 viele Sportler teil. Archivfoto: Andreas Horn

In der Regel ziehen die Sportler mindestens zweimal pro Woche ihre Bahnen.

Von Silvia Czajka, 10 c, Geschwister-Scholl-Schule

Der TSV-Schwimmverein in Solingen ist ein Verein für Kinder und Erwachsene. Hauptsächlich aber für Kinder und Jugendliche, die immer bessere Schwimmer werden wollen. Jugendliche, die intensiv trainiert haben, nehmen auch an Wettkämpfen teil, um sich zu Leistungsschwimmern zu entwickeln. Sportler, die regelmäßig – also täglich – trainieren, können sich daher viel schneller verbessern.

Das Schwimmtraining macht aber nicht nur Spaß, sondern es wirkt sich außerdem positiv auf die Gesundheit aus. Man bleibt fit und trainiert. Man kann unter anderem sogar versuchen, Rettungsschwimmer zu werden. Das hat auch einen Vorteil im späteren Leben, da dies einen guten Eindruck bei Bewerbungen macht. Wenn man einen Rettungsschwimmerpass gemacht hat, muss man diesen grundsätzlich alle zwei Jahre bei der DRLG erneuern.

Schwimmer müssen strengen Zeitplan einhalten

Um Rettungsschwimmer werden zu können, muss man zunächst fünf Theoriestunden Unterricht nehmen und anschließend vier Unterrichtsstunden im Wasser die verschiedenen Prüfungen bestehen. Wenn man diese Disziplinen bestanden hat, zum Beispiel in Kleidung eine Person aus dem Wasser zu retten, steht dem Rettungsschwimmerpass nichts mehr im Weg. Dann ist man körperlich in der Lage und mental bereit dazu, Menschen sowohl aus Schwimmbecken als auch aus Freigewässern zu retten.

Die Schwimmerinnen und Schwimmer des TSV-Schwimmvereins nehmen auch an Wettkämpfen teil. Die Schwimmer trainieren viele Wochen vorher, um fit und vorbereitet zu sein. Pro Wettkampf wird jeder Teilnehmer insgesamt sieben Läufe im Wasser schwimmen. Grundsätzlich ist das Training für die Leistungsschwimmer sehr fordernd. Sie müssen nämlich einen sehr strengen Trainings- und Zeitplan einhalten.

Wenn man aufgrund einer Krankheit eine längere Trainingspause hat, ist es schwer, den Rückstand wieder aufzuholen, da man in der Regel mindestens zweimal pro Woche trainiert. Es kann aber auch sein, dass die Leistungsgruppen dreimal pro Woche morgens und abends trainieren. Hiernach richten sie dann ihre ganze Tages- und Lebensplanung aus.

Bevor die Schwimmer ins Wasser gehen, machen sie ein sogenanntes Landtraining. Das ist wichtig, damit alle Muskeln auf Betriebstemperatur gebracht werden und nicht nur diejenigen, die man beim Schwimmen braucht. So beugt man Verletzungen vor. Das Landtraining machen die Sportler eine halbe oder Dreiviertelstunde lang. Dann starten die Schwimmer mit dem Einschwimmen. Grundsätzlich gehen die Trainer nicht mit ins Wasser, sondern korrigieren vom Beckenrand aus.

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