Schwimmer leiden unter Pandemie

Wassersport

Von Angela Pantke, 8a, Gymnasium Schwertstaße

Seit dem 31. Oktober 2020 sind die Pforten der Klingenhalle dicht. Grund dafür ist der erneute Lockdown. Die Schwimmer, Wasserballer und Synchronschwimmer müssen sich nun wieder an Land fit halten. Der Ortsverband Solinger Schwimmer (OSS) mit dem Vorsitzende Bernhard Pantke ist eine Fachschaft aller Solinger schwimmsporttreibenden Vereine, welche die Klingenhalle nutzen. Pantke erklärt, dass der OSS die zehn Solinger Schwimmvereine in Richtung Bädergesellschaft und Stadt vertritt. Er organisiert außerdem die Bahnbelegung der Klingenhalle, so dass jeder wassersporttreibende Verein genügend Wasserfläche erhält.

Der erste Lockdown brachte viele Veränderungen mit sich, nachdem Pantke für die Wiedereröffnung der Klingenhalle ein Corona-Konzept erstellt hatte, um den Sportlern eine risikofreie Nutzung zu ermöglichen, ist der jetzige Lockdown höchst bedauerlich. Pantke: „Alle Wassersportler konnten in der Übergangszeit zwischen den Lockdowns wieder trainieren, allerdings mit begrenzten Teilnehmerzahlen. Daher ist der erneute Lockdown ein weiterer großer Rückschlag für die Sportler.“

Auch die Nichtschwimmer-Ausbildung der Solinger Schwimmvereine konnte gerade wieder richtig anlaufen, als die neuen Auflagen des Landes kamen und die Halle wieder schließen musste. „Durch die Pandemie werden in der Zukunft auch im Leistungssport große Lücken entstehen. Es werden ganze Jahrgänge fehlen“, berichtet Pantke. „Auch gesellschaftlich ist es sehr wichtig, dass Kinder schwimmen lernen.“ Auch zwei der größten Solinger Schwimmfeste mussten abgesagt werden.

Ohne das komplette Element Wasser sei der Ausgleich zum Schwimmtraining schwer, sagt Pantke. Die Sportler halten sich momentan mit Krafttraining und Laufen zu Hause fit. Dies sei jedoch nur eine Übergangslösung und nicht für die Dauer geeignet. Wie alle Beteiligten wünscht sich auch Pantke eine baldige Wiedereröffnung der Sportanlagen.

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