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Schwertstraße ist jetzt Europaschule

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Vor dem Gymnasium Schwertstraße weht seit vergangenem Jahr stolz die Europaflagge.

Nach einem langen Weg hat das Solinger Gymnasium den begehrten Titel Ende des vergangenen Jahres erhalten.

Von Melissa Wefers, 8b, Gymnasium Schwertstraße

Der 30. Oktober 2018 war für den Leiter des Gymnasiums Schwertstraße, Ulrich Nachtkamp, ein besonderer Tag. Eine Mitteilung aus den Düsseldorfer Schulministerium verriet ihm, dass das Gymnasium Schwertstraße eine unter elf Schulen in Nordrhein-Westfalen ist, die 2018 zur „Europaschule“ ernannt werden.

Eine gute Leistung – denn bis es so weit war, musste die Schule viele Aufgaben erfüllen, um diesen Titel zu erreichen. Am 19. November wurde in einer feierlichen Verleihung im Düsseldorfer Landtag die Auszeichnung an die Schule überreicht. Der Solinger Oberbürgermeister Tim Kurzbach hisste dann einen Tag später persönlich die Europaflagge vor der Schule an der Schwertstraße.

Vor vier bis fünf Jahren hatten zwei Lehrer den Anstoß gegeben, Europaschule zu werden. Dazu wurden zunächst viel Fragen geklärt: Was zeichnet Europaschulen aus? Kommt der Titel Europaschule für uns in Frage? Was müssen wir an unserer Schule verändern?

An der Schwerstraße wurden die Auflagen nun erfüllt

Um diese Fragen zu klären, wurde die Lehrerin Anouk Bauer-Hadzic beauftragt, das Thema an dem Gymnasium zu koordinieren. Nach jahrelangem Aufwand schaffte es die Schule nun, alle Bedingungen zu erfüllen, um eine Europaschule zu werden. „Es war unglaublich viel Arbeit, unsere Bewerbung abzugeben, deswegen hat das so lange gedauert“, berichtete Bauer-Hadzic.

Diese Kriterien galt es zu erfüllen: Ein erweitertes Fremdsprachenangebot, bilingualer Unterricht, internationale Projekte und Partnerschaften, Veranstaltungen mit Europabezug, Praktika im Ausland, eine vertiefte Auseinandersetzung mit europäischen Inhalten im Unterricht und vieles mehr. „Das Schwierigste war die Umsetzung der vertieften Auseinandersetzung mit europäischen Inhalten im Unterricht“, sagte Anouk Bauer-Hadzic.

Somit dauerte es auch bis heute, um alle Voraussetzungen zu erfüllen. Nachdem die Europaschulkoordinatorin erfuhr, dass die Zertifizierung erreicht wurde, war sie sehr erleichtert: „Es ist eine Wiedergutmachung für die ganze Arbeit, die wir geleistet haben.“

Der neue Titel Europaschule bietet dem Gymnasium Schwertstraße einen Imagevorteil und bereitet die Schülerinnen und Schüler auf das Leben in Europa vor.

Für die Schule bedeutet das Zertifikat eine Dokumentation der Weltoffenheit und eine Garantie von offen europäisch angelegtem Unterricht. „Das kommt gut bei den zukünftigen Schülern und Eltern der Schule an, die auf der Suche nach der weiterführenden Schule für ihr Kind sind“, so Simone Rackow, zuständige Mitarbeiterin für Europaschulen in der Staatskanzlei des Landes NRW.

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