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Schwarze Löcher, das Nichts im Weltall?

Ein ZiSch-Reporter erläutert, was es mit den Objekten auf sich hat. Sie haben eine hohe Anziehungskraft.

Von Tom Nelson Schwabe, 8a, Humboldtgymnasium

Es gibt vier Arten von Schwarzen Löchern. Primordiales: eine sehr leichte Form Schwarzer Löcher. Stellares: Ein stellares Schwarzes Loch wiegt 3 bis 100 Sonnenmassen. Mittelschweres: Mittelschwere Schwarze Löcher stehen von der Masse her zwischen den stellaren und den supermassereichen Schwarzen Löchern. Supermassereiches: super-massereiche Schwarze Löcher sind um viele Zehnerpotenzen schwerer als die stellaren Schwarzen Löcher.

Diese gigantischen Objekte des Universums haben Massen von einigen Millionen bis Milliarden Sonnenmassen. Es sind die schwersten bekannten Schwarzen Löcher. Supermassereiche Schwarze Löcher sind zwar sehr massereich, aber für diese Masse sehr klein.

Schwarze Löcher üben eine enorme Anziehungskraft auf ihr Umfeld aus. Man nennt sie Schwarze Löcher, weil sie das Licht, das von ihnen reflektiert wird, wieder anziehen, bevor es in das Auge des Menschen, in Messgeräte, Teleskope und anderes gelangen kann.

Man könnte es wahrscheinlich sehen, wenn man nah genug heranginge, allerdings würde man dann aufgrund der enormen Gravitation in die Länge gezogen werden und sterben. Wäre dies nicht so, würde die Zeit für den, der hineingeht, fast unendlich langsam vergehen, da die Gravitation die Zeit verlangsamt.

Ein Schwarzes Loch könnte die Erde aus ihrer Bahn werfen

Aber stellen Schwarze Löcher eine Gefahr für uns da? Manche Menschen vermuten, es gebe nur wenige Schwarze Löcher in benachbarten Galaxien, weit entfernt von unserem scheinbar sicheren Sonnensystem, doch es wurden fünf riesige Schwarze Löcher im Zentrum einer Galaxie entdeckt, die durch Gaswolken und Staubnebel verdeckt wurden.

Wäre ein Schwarzes Loch in der Nähe unseres Sonnensystems, hätte das schwere Folgen für die Erde. Die Erde könnte durch die Anziehungskraft sogar aus der Bahn geworfen werden.

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