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Schüler helfen Flüchtlingen

Im Flüchtlingscafé der Geschwister-Scholl-Schule finden zwanglose Begegnungen statt.

Von Jill-Marie Bonn, 10 e/f, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Zwei Mal pro Monat veranstaltete die Geschwister-Scholl-Schule ein Flüchtlingscafé. Die Schülerinnen und Schüler veranstalteten mit Hilfe ihrer Lehrer zwei Mal pro Monat ein Flüchtlingscafé am Standort Uhlandstraße. Dieses fand jeweils von 14:30 bis 16:30 Uhr statt und soll bei guten Erfolg bis ins nächste Jahr fortgesetzt werden.

Die Schülerinnen und Schüler holten die Flüchtlinge an ihren Unterkünften ab und fuhren gemeinsam mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule. Konnten sich die Menschen bei einem gemeinsamen Essen untereinander austauschen. Während die Erwachsenen miteinander sprachen, konnten die Kinder mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam basteln, malen oder Spiele spielen.

Außerdem konnten sie sich schminken lassen. Bei jedem Treffen gab es eine besondere Aktion für die Flüchtlingskinder, die sich die Schülerinnen und Schüler vorab überlegten, zum Beispiel das Waffelbacken. Dabei rührten die Schüler gemeinsam mit den Kindern den Teig an, die dann die Waffeln selber fertigstellen konnten. Sie backten dann die Waffeln und konnten sich aussuchen, was sie darauf haben wollten. Dabei lernten die Kinder auf spielerische Weise etwas Deutsch, denn die Schüler lasen ihnen die Zutaten auf Deutsch vor und die Kinder sprachen es ihnen dann nach und suchten die Zutaten gemeinsam raus.

Die Helfer versuchten alle Aktionen auf Deutsch zu machen, so verstanden sie jedes Mal etwas mehr. Des Weiteren konnten sich die Kinder Spielgeräte aus der Spielekiste ausleihen oder mit den Sporthelfern in die Sporthalle gehen. In der Sporthalle konnten sie sich aussuchen, ob Sie Ballspiele spielen wollten oder verschiedene Turngeräte ausprobieren.

Alle Schülerinnen, Schüler und Sporthelfer halfen freiwillig bei dem Projekt Flüchtlingscafé, denn beide Seiten profitierten davon. Die Schülerinnen und Schüler lernten auch mit nicht alltäglichen Situationen umzugehen und eine Lösung zu finden, denn ein großes Problem stellte die Sprachbarriere dar.

Durch die gemeinsamen Aktionen lernten die Menschen unsere Gesellschaft und Sprache besser kennen, dies war ein erster Schritt zur Integration. Auch wurde den Flüchtlingen ermöglicht aus ihrer Unterkunft zu kommen und etwas anderes kennen zu lernen. Bei dem freiwilligen Angebot konnten sie andere Menschen kennenlernen und neue Kontakte knüpfen, dies ist schließlich nicht ganz unwichtig wenn man in eine neue Heimat kommt.

Die Schülerinnen und Schüler hingegen lernten mit Sprachbarrieren umzugehen und den richtigen Umgang mit Menschen aus fremden Kulturen. Die Aktion Flüchtlingscafé diente unter anderem dazu, dass Schüler und Flüchtlinge sich vorurteilsfrei begegnen und sich besser kennenlernen konnten. Die Flüchtlinge sollten sich bei uns willkommen fühlen und sich schnell in unsere Gesellschaft integrieren, dies war wichtig für sie damit sie hier bei uns ein neues und besseres Leben anfangen können.

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