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Schluss mit aufgeschürften Knien und kaputten Hosen

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Das Spielfeld der Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof hat einen neuen Kunstrasen bekommen. 

Kunstrasen, wie jetzt am Hackhauser Hof verlegt, hat eine hohe Haltbarkeit und ist immer bespielbar.

Von Anne Emons, 8f, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Die jungen Besucherinnen und Besucher der Jugendbildungsstätte haben seit einigen Wochen etwas, worauf sie sich besonders freuen: Endlich können sie auf ihrem neuen Kunstrasenplatz toben, klettern und spielen. Als Gäste- und Tagungshaus steht der Hackhauser Hof für Klassenfahrten, Ferienfreizeiten und Seminare zur Verfügung.

Das auf dem Gelände befindliche Minispielfeld ist besonders bei den Kindern und Jugendlichen beliebter Ort für Freizeitaktivitäten. Zuletzt sorgte der in die Jahre gekommene Bodenbelag immer wieder für aufgeschürfte Knie und kaputte Hosen beim Spielen. Damit ist jetzt Schluss. Möglich gemacht hat das die Firma Polytan aus Halle/Westfalen. Sie ist einer der führenden Anbieter für Sportbeläge mit besonderem Fokus auf Kunstrasen.

In einem ersten Schritt trugen drei Mitarbeiter innerhalb von zwei Tagen die elastische Tragschicht auf. Erst danach konnte der Kunstrasen ausgerollt und verklebt werden. „Wir liefern den Rasen in Rollen. Diese sind vier Meter breit und zehn Meter lang. Das Klebeverfahren muss besonders sorgfältig erfolgen, damit später nahtlose Übergänge entstehen“, beschreibt Bauleiter Wolfgang Emons die Vorgehensweise. Das sonnige Wetter und die milden Temperaturen halfen dabei, die Arbeiten reibungslos abzuwickeln.

Zum Abschluss wurden per Hand noch rund fünf Tonnen Sand auf den neuen Rasen gestreut. Der Grund dafür ist einfach: Sand sorgt für die nötige Stabilität und den Schutz des künstlichen Grüns. „Die Lebensdauer der Rasenfläche erhöht sich durch diese Art der Fixierung. Das ist vor allem bei stark beanspruchten Flächen im Sport- und Spielbereich auch dringend nötig“, erklärt Emons.

Vom Fußballfeld bis zum Spielplatz: Kunstrasen wird immer beliebter

Kunstrasenplätze wie für die Jugendbildungsstätte in Hackhausen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie bieten vor allem gegenüber den sonstigen Sportbelägen wie Naturrasen oder Ascheplätzen viele Vorteile. „Einer der Vorteile von Kunstrasen gegenüber Naturrasen ist definitiv die Haltbarkeit“, weiß Wolfgang Emons. „Diese liegt, je nach Spielfrequenz, bei ungefähr 10 bis 15 Jahren. Kunstrasen ist weniger pflegeintensiv und außerdem bei jedem Wetter bespielbar.“ Aufgrund der Rasenstruktur sei die Verletzungsgefahr auch geringer.

Mit 18 mal 9 Metern ist das neue Feld im Hackhauser Hof gerade mal so groß wie ein Volleyballplatz. Ein sogenanntes Minispielfeld ist besonders für Schulen, Kindergärten oder Vereine interessant, um den meist geringen Platzbedarf optimal auszunutzen. Doch auch deutlich größere Kunstrasenplätze werden von Polytan gebaut.

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