Schauspieler hat kaum Lampenfieber

ZiSch-Reporter interviewten Jonathan Gyles, der im Düsseldorfer Schauspielhaus auf der Bühne steht.

Von Lara Marie Richters, Firat Ersoy, Deniz Aycan und Nele Weißing, 8a, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Das Licht erlischt, und der Scheinwerfer geht an. Das Publikum wird leiser, und die Schauspieler fallen in ihre Rollen. So sieht fast jeder Tag für die Ensemblemitglieder des Jugendtheaters des Düsseldorfer Schauspielhauses aus. Doch wie kommt so etwas überhaupt zustande? In einem Interview verrät uns der 32-jährige Schauspieler Jonathan Gyles, der bequem auf Socken zu unserem Gespräch erschienen ist, wie sein Alltag im Jugendtheater aussieht und wie er zur Schauspielerei gekommen ist.

Nach einem seiner Auftritte kurz nach seinem Studium bekam Jonathan Gyles das Angebot vom Intendanten Stephan Fischer-Fels, mit ihm nach Düsseldorf zu kommen. Dort wurde er zu einem festen Ensemblemitglied des Jugendtheaters am Düsseldorfer Schauspielhaus. Neben dem Schauspiel gilt seine Leidenschaft der Musik. Er beherrscht diverse Instrumente wie Klavier, Gitarre, Bass, Schlagzeug und vieles mehr. Sein Lieblingsinstrument ist aber das Klavier. „Es ist die Mutter aller Instrumente, man kann sie rhythmisch, melodisch und harmonisch spielen“, sagt Jonathan.

Die Schauspieler proben bis zu acht Stunden

Über die Frage, ob er heute noch Lampenfieber hat, musste er kurz nachdenken. Letztendlich meinte er aber, dass es sehr nachgelassen hat. Sobald er auf der Bühne ist, ist das Lampenfieber weg. Seiner Meinung nach muss man es nur auf die Bühne schaffen. Auch auf die Frage, ob sich sein Schauspiel nach dem Studium verändert hat, erklärte er, dass es ihm selbst zwar nicht aufgefallen sei, doch er wurde von vielen guten Regisseuren darauf hingewiesen.

Jonathan Gyles verrät uns im Interview, dass eines seiner Lieblingsstücke „Mr. Nobody“ ist. Der Schauspieler, der momentan in dem Stück „Der kleine Prinz und die Krähe“ mitspielt, erzählt, dass er das als coolen Zufall empfinde, weil die Vorlage „Der kleine Prinz“ zu seinen Lieblingsbüchern gehöre.

Zu einem guten Bühnenstück gehört viel Arbeit. Die Probezeit für ein Stück kann sechs bis acht Wochen dauern bis zur Premiere. Das bedeutet ein tägliches Proben von bis zu acht Stunden. Die Probezeit endet abends um 22 Uhr. Für Jonathan Gyles scheint das aber keine große Sache zu sein. Das Proben mit dem achtköpfigen Ensemble macht ihm Spaß. Ob der Beruf Schauspieler ein Traumjob ist, bleibt jedem selbst überlassen, aber wir denken, für Jonathan Gyles ist er das.

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