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Rollkur ist im Reitsport verpönt

Von Jasmin Förster, 10b, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Auf manchen Reitturnieren hat man schon mal Reiter gesehen, die ihre Pferde zu eng reiten. Das ist eigentlich auf jedem Turnier auf der Welt verboten, trotzdem machen es viele Reiter. Auch Reiter auf internationalen Turnieren wurden schon darauf angesprochen, ob sie ihre Pferde im Training oder auf dem Turnier mit der so genannten Rollkur (auch Hyperflexion) genannt reiten.

Der Reiter und Ausbilder Matthias Alexander Rath war sehr erfolgreich auf internationalen Turnieren mit dem Wunderhengst Totilas. Auf manchen Turnieren hat man Matthias Alexander Rath beobachtet als er mit dem Hengst auf dem Abreiteplatz war, um ihn aufzuwärmen. Dort hat man gesehen das Totilas mit dem Mund an die Brust kam. Wegen dieser Beobachtung hat man Rath gefragt, ob er Totilas oder eines seiner Pferde jemals mit der Rollkur geritten hat, er verneinte das und sagte: „Ich habe niemals ein Pferd von mir mit der Rollkur geritten und würde es auch nie machen.“

Die FEI hatte hierzu eine offizielle Kritik 2008, diese lautete: Es können keine klinisch nachweisebaren Nebeneffekte mit der Hyperflexion in Verbindung gebracht werden, es bestehen aber ernsthafte Bedenken betreffs des Wohlbefindens des Pferdes, wenn diese Technik nicht korrekt angewendet wird. Die FEI verurteilt Hyperflexion in jeder reitsportlichen Disziplin als ein Beispiel von mentalem Missbrauch.

Die FEI betont, dass sie diese Trainigsmethode nicht unterstützt. Die FEI legte fest, dass jede Kopf- und Halsposition, die durch agressive Kraft entsteht, nicht akzeptabel sei und sanktioniert werden müsse. Seitdem sind auf allen Reitturnieren Personen, um den Abreiteplatz verteilt, um zu schauen, ob Reiter ihre Pferde mit der Rollkur reiten. Wenn sie einen erwischen, dann wird er verwarnt und beim zweiten Mal darf er nicht mehr am Turnier teilnehmen.

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