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Rezension zu „Tote Mädchen lügen nicht“

Von Luca M. Schütt und Marie Becker, 8d, Gymnasium Vogelsang

Selbstmord, Mobbing, Freundschaft und Liebe. Darum geht es in dem Jugendroman „Tote Mädchen lügen nicht“ (Englisch: Thirteen reasons why) von Jay Asher. Er stammt aus dem Jahre 2007. Im Jahre 2009 erschien es als deutsche Übersetzung im Cbt Verlag. Der Junge, Clay Jensen und das Mädchen, Hannah Baker spielen im Buch die Hauptrollen.

Doch worum geht es? Als Clay Jensen aus der Schule kommt, findet er eine Box mit mehreren Kassetten vor seiner Haustür. Er legt die erste Kassette in den Rekorder und hört die Stimme der kürzlich verstorbenen Hannah Baker. Hannah Baker, für die er heimlich schwärmte. In dieser Nacht erfährt er alle 13 Gründe, die mit ihrem Selbstmord zu tun hatten. Diese Kassetten sind an 13 Personen gerichtet, die diese an die nächste Person, auf der Liste, weiterschicken müssen.

Clay ist einer von ihnen...

Uns hat das Buch sehr gut gefallen, vor allem Jay Ashers fesselnder Schreibstil. Er beschreibt alles sehr genau, aber es wird nicht langweilig. Der Jugendroman hat sich sehr leicht lesen lassen. Das Buch ist in zwei Sichten unterteilt, einmal Hannah, die auf den Kassetten spricht und Clay, der zuhört und seine Gedanken dazu kommentiert. Es war berührend zu lesen, wie es sich anfühlt einen Menschen, durch den Tod, verloren zu haben. Außerdem mochten wir Hannahs Sarkasmus.

„Ich weiß, was ihr alle denkt. Ihr denkt, Hannah Baker ist eine Schlampe. Hoppla, habt ihrs mitbekommen? Jetzt hab ich doch tatsächlich im Präsens von mir gesprochen... soll nicht wieder vorkommen.“

Außerdem wird er 2017, weil der Bestseller so gut bei den Lesern ankam, als Serie mit 13 Folgen, auf der Internetplattform Netflix, erscheinen. Alles in allem würden wir „Tote Mädchen lügen nicht“ fünf von fünf Sternen geben.

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