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Bergwerk-Tragödie in Myanmar: Über 100 Menschen tot - viele weitere noch eingeschlossen

Drama in Bergwerk: In einer Jade-Mine hat sich ein schreckliches Unglück ereignet. Es gibt hunderte Tote und zahlreiche Verletzte.
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Retten bei jedem Wetter

Das Bild zeigt den Seenotkreuzer Hermann Marwede der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, der auf Helgoland stationiert ist. Foto: DGzRS
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Das Bild zeigt den Seenotkreuzer Hermann Marwede der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, der auf Helgoland stationiert ist. 

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger unterhält 55 Rettungsstationen an Nord- und Ostsee.

Von Jan Evertz, 8a, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist eine nichtstaatliche, rein spenden-finanzierte Seenotrettungsorganisation und hat rund 800 freiwillige und 180 fest angestellte Seenotretter. Die DGzRS besitzt rund 20 Seenotrettungskreuzer und rund 40 Seenotrettungsboote, die auf 55 Stationen aufgeteilt sind.

Die DGzRS wurde am 29. Mai 1865 in Kiel gegründet. Hermann Henrich Meier war ihr erster Vorsitzer. Ihr Einsatzgebiet umfasst die Nord- sowie die Ostsee. Die 180 festangestellten und 800 freiwilligen Mitarbeiter sind auf 55 Stationen aufgeteilt: zum Beispiel auf die Station Deutsche Bucht/Helgoland mit dem zur 46-Meter-Klasse gehörenden Seenotrettungskreuzer „Hermann Marwede“ – dem größten Schiff der Flotte – mit dem Tochterboot „Verena“, Sassnitz (Ostseeinsel Rügen) mit dem zur 36,5-Meter-Klasse gehörenden Seenotrettungskreuzer „Harro Koebke“ mit Tochterboot „Notarius“ und Cuxhaven mit dem zur 28-Meter-Klasse gehörenden Seenotrettungskreuzer „Anneliese Kramer“ mit Tochterboot „Mathias“. Die Leitstelle der DGzRS ist in Bremen und heißt Seenotleitung Bremen.

Auch ein Bundespräsident a.D. wurde gerettet

Die DGzRS besitzt insgesamt 59 Boote verschiedener Klassen (die von 7 über 20 bis zu 46 Metern reichen). Das neueste Schiff ist das Seenotrettungsboot „Wolfgang Paul Lorenz“, stationiert in Horumersiel. Es wurde am 12. Oktober 2019 in Dienst gestellt und ist damit das modernste Schiff der DGzRS. Im letzten Jahr hatte die DGzRS rund 2156 Einsätze, das sind durchschnittlich sechs pro Tag. Seit ihrer Gründung im Jahre 1865 hat die DGzRS 84 883 Menschen aus Seenot gerettet, darunter auch unseren ehemaligen Bundespräsidenten a.D. Joachim Gauck. Dieser war am 26. Juli 2019 mit einem kleinen Segelboot auf dem Saaler Bodden im Flachwasserbereich gekentert und wurde vom Seenotrettungsboot „Barsch“ gerettet.

Bei der Suche und Rettung Schiffbrüchiger gilt die Kombination aus schwimmenden Rettungseinheiten und Hubschraubern als die optimale Kombination. Seenotrettungskreuzer und -boote haben die erheblich längere Seeausdauer (größere Reichweite), Hubschrauber hingegen ermöglichen den besseren Überblick.

Die DGzRS benötigt Jahr für Jahr zwischen 36 und 38 Millionen Euro, um den Such- und Rettungsdienst auf Nord- und Ostsee sicherzustellen. Diese hoheitliche Aufgabe ist ihr bereits vor Jahrzehnten von der Bundesrepublik Deutschland übertragen worden. Den größten Teil der Einnahmen der DGzRS bilden regelmäßige Spenden, hinzu kommen Zuwendungen aus Nachlässen, Stiftungen und kleinere Beträge – aber keine Steuergelder.

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