ZiSch

Der Reiz der rasanten Rennbahn

Bei Pferderennen kommt es oft zu Unfällen.

Von Simona Di Michele, 9d, Alexander-Coppel-Gesamtschule

Immer wieder verenden Pferde auf den Rennbahnen und alle schauen zu. Pferderennen zählen zu den ältesten Sportarten der Menschheit, immer schon waren die Menschen davon fasziniert. Dabei geht es darum, dass die Pferde mit ihren sogenannten Jockeys (Reitern) eine bestimmte Strecke in Höchstgeschwindigkeit zurücklegen.

Darauf werden große Wetten abgeschlossen. Doch die unschöne Seite an Pferderennen ist, dass auch eine große Gefahr dahinter steht. Immer wieder verletzen sich Pferde und Reiter aufgrund von Unfällen. Nahezu jedes Wochenende gibt es einen Unfall, meist einen schweren Sturz auf irgendeiner Rennbahn.

Am 6. Juni 2013 schockierte der Unfall auf der „Horror Rennbahn“ in Hamburg ganz Deutschland. Drei Pferde, die ihren Reiter abgeworfen hatten, rannten in die entgegengesetzte Richtung. „Cool Kid“ (eines der „Geisterpferde“) kollidierte mit Bohumil Nedorostek und seinem Pferd „Glad Royal“. Bohumil Nedorostek kam schwerverletzt in ein Krankenhaus, zwei weitere Jockeys wurden leicht verletzt. Beide Pferde verstarben jedoch bereits am Unfallort.

Auch die Jockeys werden teilweise schwer verletzt

Eine weitere Tragödie spielte sich im Oktober 2016 im englischen Kempton Park ab. Frederik Tylicki fiel mit seinem Pferd „Neillie Deen“ zu Boden und drei weitere Jockeys stürzten über ihn und sein am Boden liegendes Pferd. Jim Crowley sowie Frederick Tylicki zogen sich ernste Verletzungen zu.

Der Unfall, der zuletzt für Aufruhr sorgte, ereignete sich am 4. Juni 2018 erneut in Hamburg. Dort mussten zwei Pferde aufgrund eines Bruches in den Hinterbeinen eingeschläfert werden. Dies sind nur wenige Beispiele für Szenarien, die sich oft auf Pferderennbahnen abspielen. So verlieren viele Pferde auf den Rennbahnen ihr Leben in jungen Jahren. Dies ist aber offenbar nicht von großer Bedeutung, wenn man es gegenüber den Profit stellt, der aus diesen Pferderennen resultiert.

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren