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Recycling: Warum erst jetzt?

Von Matthias Wolff, 9b, und Martin Pause, 9c,, Alexander-Coppel-Gesamtschule

Es ist ein Schritt. Neuerdings hat Adidas mit dem Recycling angefangen und dies in Form von Trikots groß präsentiert. Sie hatten bereits einen Schuh heraus gebracht, der allerdings, wie die Trikots, nicht verkauft wurde. Dazu muss man sagen, dass Nike vor Adidas schon mit recycelten Produkten auf sich aufmerksam gemacht hat. Trotzdem kann man sie noch nicht kaufen.

Aber auch diese Firmen bieten immer noch viel zu viele Produkte an, die umweltschädlich produziert werden. Es ist wichtig, dass umgedacht und umstrukturiert wird, denn die Meere sind in Gefahr. Viele Fische, Möwen und andere Tiere sterben an Plastikmüll in den Meeren.

Hoffentlich weckt die Aktion Fans auf, mehr auf ihren Plastikmüll zu achten. Keiner kann es sich leisten, dass der Fisch auf dem Teller mit winzigen Plastikteilchen verseucht ist. Daran werden auch ein Schuh und ein Trikot nichts ändern.

Es ist schade, dass nicht schon viel früher an recycelten Produkten gearbeitet wurde. Viele Produkte müssen umweltfreundlicher produziert werden, ohne dass das Wasser vergiftet wird. Eine Symbolkampagne wird daran nichts ändern. Sie kann höchstens aufwecken. Wenn der Recycling-Gedanke ernst gemeint ist, müssen bei Adidas und Nike bald massenhaft umweltfreundliche Produkte gefertigt werden.

Auch andere Firmen sollten sich ermahnt fühlen, mehr an umweltfreundlichen Produkten zu arbeiten. Das geht uns alle an! Schließlich wird es in Zukunft keine Rohstoffe mehr geben, die für die Herstellung von Trikots oder Schuhen notwendig sind. Die Umstellung in allen Branchen auf umweltfreundliche Alternativen ist wichtig. Adidas und Nike sind nur einzelne Firmen aber groß und international. Der Sport erreicht ohnehin sehr viele Menschen, deshalb ist diese Aktion gut.

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