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Psychische Probleme im Jugendalter

Von Inga Begic, 10d, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Psychologen entdeckten, das jeder fünfte Jugendliche unter einer psychischen Störung leidet. Unter psychischen Erkrankugen unterscheidet man zwischen „Essstörungen, Angsterkrankungen, Depressionen oder Sozialstörungen.“ In Deutschland leiden 20 Prozent der Jugendlichen unter psychischen Störungen. Jugendliche werden besonders in der Pubertät anfällig, da sie die Anforderungen im sozialen und schulischen Umfeld belasten.

Die Anzeichen werden oft nicht wahr genommen, weil viele Jugendliche ihre Krankheit überspielen. Sie nehmen am Unterricht nicht teil oder sind ständig krank. Die Krankheit verändert die Persönlichkeit als auch die Verhältnisse von vielen Jugendlichen. Die psychische Gesundheit gerät in den Hintergrund an Schulen, da es oft an geschultem Personal mangelt.

Die Eltern erkennen verschiedene Symptome bei ihren Kindern. Unter Depressionen leiden Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren. Merkmale einer Depression sind anhaltende Traurigkeit, Rückzug von der Familie, Selbstzweifel, Appetit und Gewichtverlust. Häufig werden die Jugendlichen durch ein erlebtes Trauma in ihrer Kindheit depressiv.

Symptome werden oft erst zu spät erkannt

Die Eltern bemerken die Symptome in der Regel viel später oder gar zu spät. Depressionen rufen oft Suizidgedanken und Verzweiflung bei den Betroffenen aus. Viel schlimmer sind die Essstörungen, diese kann man in drei Gruppen unterteilen: Bulimie (Essbrechsucht), Magersucht (Anorexia nervosa) und die Binge eating Störung (Essanfallstörung). Bei diesen drei Essstörungen sind die Betroffenen nur auf das Essen konzentriert und dies führt in eine Abhängigkeit.

Störungen, die öfter die Jugendlichen betreffen, sind Angsterkrankungen. Die Jugendlichen ziehen sich aus ihrem sozialen Umfeld zurück, da sie glauben nicht gut genug zu sein. Oft zweifeln sie an sich selber und an ihren Handlungen. Bei frühzeitiger Erkennung der vorhandenen Symptome können Eltern durch psychologische Hilfe ihren Kindern ein normales Leben ermöglichen.

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