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Polizisten-Karriere in Solingen

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Foto: THS

Von Jonatan Migdal, Alexander Porbadnik und Kristian Steuer, 8e, Theodor-Heuss-Schule

Wie arbeitet es sich eigentlich als Polizist in Solingen? Gibt es viele aufregende Fälle oder ist das Leben geruhsam? Das versuchten wir herauszufinden.

Am 10. Dezember gingen wir zur Polizei-Station in Solingen an der Kölner Straße 26. Mit einem Block in der einen und einem Stift in der anderen Hand wollten wir ein Interview mit einem Polizisten ergattern. Einer der Wachtmeister war so freundlich, mit uns zu reden. Wir fassen den Inhalt des Interviews zusammen.

Er ist nun schon seit 20 Jahren bei der Polizei und hat nie als etwas anderes gearbeitet. Der Höhepunkt seiner Karriere war, dass er einem Junkie dabei helfen konnte, clean zu werden. Die meisten Polizisten, er eingeschlossen, wurden im Laufe ihrer Dienstzeit schon einmal verletzt. „Aber das passiert eher selten“, sagte er dazu. Ein Kollege wurde im Einsatz aber auch schon schwer verletzt.

Zu den unschönen Seiten des Jobs gehört es, Familien Todesnachrichten zu überbringen und dann deren Reaktionen mitzuerleben. Ausruhen kann man sich selten. In Solingen gibt es etwa 100 Einsätze pro Tag, mal mehr, mal weniger. Zu guter Letzt sagte er noch, dass er im Schichtbetrieb arbeitet und dass der Job ihn auch durchaus Nerven kostet, was ihm aber die Freude am Beruf nicht verdirbt.

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