Zisch

Obdachlose in Deutschland

Von Dennis Barthel, 8b, Friedrich-Albert-Lange-Schule

In Deutschland ist die Zahl der Obdachlosen in diesem Jahr um 40 Prozent gestiegen. Es gibt im Moment circa 860 000 Obdachlose, von denen circa 29 000 Kinder sind. Der Anteil an erwachsenen Männern liegt bei circa 73 Prozent und bei den Frauen bei circa 27 Prozent.

Es gibt verschiedene Unterkünfte, wo Obdachlose übernachten können. Ich habe einen Obdachlosen in Köln interviewt. Er saß mit seinem Hund in der Nähe vom Kölner Dom auf einer Decke. Sein Name ist Heiko und er kommt auch ursprünglich aus Köln. Er erzählte mir, dass er 43 Jahre alt ist und schon seit 30 Jahren auf der Straße lebt.

Heiko ist ohne seine Eltern in einem Heim aufgewachsen, wo sich keiner richtig um ihn kümmerte. Das ist einer der Hauptgründe, warum er heute auf der Straße lebt. Seine Nächte verbringt er ebenso draußen und nicht in den Notunterkünften, da er sonst seinen Hund alleine lassen müsste. Tiere sind in Notunterkünften nicht willkommen.

Sein Hund ist sein bester Freund. Mit anderen Obdachlosen ist er ungern zusammen. Er trinkt keinen Alkohol und raucht nicht, was meistens der Fall bei Obdachlosen ist. Heiko lebt von Hartz 4 und verdient sich zusätzlich durch das Betteln etwas dazu. An guten Tagen bekommt er 50 Euro, an schlechten so um die 20 Euro pro Tag.

Manchmal kommt es vor, dass seine Decken oder Gelddosen geklaut werden. Da Heiko 30 Jahre auf der Straße lebt, versucht er gar nichts mehr dagegen zu unternehmen und sieht sein Leben nur noch auf der Straße.

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