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Obama kämpft für die Jugend der USA

Von Amina Lalouche, 10a/b, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Kaum zu glauben, dass Barack Hussein Obama, einer der mächtigsten Männer der Welt, ebenfalls während seiner Jugend Probleme mit Drogen und Alkohol hatte und die Schule geschwänzt hat. Trotzdem ist er der erste afroamerikanische Präsident der USA geworden.

Diese Probleme könnten Anlass dafür sein, dass er sich viel um Jugendliche kümmert. Obama nimmt Kontakt zu den Jugendlichen auf, indem er in sozialen Plattformen wie Facebook und Twitter, aber auch das Radio nutzt. Er scheut sich auch nicht vor dem Beantworten von Fragen, die ihm von Jugendlichen gestellt werden.

Durch seine Aktivität in den sozialen Netzwerken ist Obama auf einen öffentlichen Brief von einem Amerikaner, Alex, an einen syrischen Jungen aus Aleppo, Omran, aufmerksam geworden. In diesem Brief schreibt Alex, dass er Omran als Bruder aufnehmen wolle. Obama äußerte sich auf seinem Facebook-Account dazu und schrieb: „Wir sollten alle mehr wie Alex sein. Stellt euch vor, wie die Welt aussehen könnte, wenn wir es wären.“

Gerade weil die Unzufriedenheit der Jugendlichen ohne Perspektive steigt, wie auch die hohe Kriminalität bei den Afroamerikanern zeigt, gibt Obama sein Bestes, um die Jugendlichen zu unterstützen. Im Jahr 2010 ging Obama durch verschiedene Schulen und warb in diesen für sein Programm „Race to the Top“ (Rennen an die Spitze ). Sein Vorhaben lag darin, Milliarden in die Schulen Amerikas zu investieren und sie gleichzeitig auch zu fördern.

Ein weiteres Programm von Obama „My brothers keeper“ (Hüter meiner Brüder) ist auf längere Sicht angelegt worden. Es soll junge Afroamerikaner davor schützen, in die Kriminalität oder Armut abzurutschen. Auch seine Frau Michelle Obama ist auf Snapchat aktiv um junge Mädchen zu unterstützen, damit sie bessere Zukunftsaussichten haben können.

Als Obama das Treffen des G8 Gipfels 2013 vorerst warten ließ, um eine Rede in Belfast zu halten, verdeutlichte er, dass er die Zukunft der Jugendlichen eher fördert. Obama zeigt immer wieder, dass ihm die Jugend wichtig ist. Für ihn stellt die Jugend die Zukunft dar, und nur durch sie könne man etwas erreichen, Frieden sei nicht auf der ganzen Welt möglich, aber nicht durch die Politiker sei diese möglich – sie verhandelten nur. Allerdings könne Frieden durch eine Bevölkerung, die Frieden einhält, erreicht werden. Und diese Bevölkerung sieht Obama in der Zukunft, also in den heutigen Jugendlichen.

Nach einer kleinen Umfrage in der Geschwister-Scholl-Schule in Solingen, nach der Beliebtheit zu Obama, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass viele nicht viel über ihn wissen oder ihn einfach klasse finden. Da er auch an vielen Veranstaltungen wie zum Beispiel Talkshows teilnimmt und immer ein Lachen für alle übrig hat.

Aber auch mitfühlend sein kann er. Obama macht auch durch viele Ansprachen, die er in seiner acht jährigen Amtszeit gehabt hat, ein gutes Bild. Dass Obama für jedes Problem die richtigen Worte findet, macht ihn aus. Die Jugend ist begeistert, auch hier an meiner Schule.

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