ZiSch

Neue Kleidung für die Wehrleute

+
Die Wache an der Katterberger Straße ist eine von drei Wachen der Berufsfeuerwehr Solingen. Zudem gibt es noch drei Wachen der Freiwilligen Feuerwehr. 

Feuerwehrmänner werden neu ausgestattet. Moderne Ausstattung ist wichtig zum Schutz der Einsatzkräfte.

Von Lara Korten, Elif Yildirim, Sara Metin und Beyza Gülüm, 8b, Theodor-Heuss-Schule

Die neue Arbeitskleidung bekamen die Feuerwachen Mitte des Jahres. Die alte sei einfach aufgebraucht, sagte der Stationschef der Feuerwache an der Katternberger Straße. Die Kleidung dürfe auch nicht zu lange getragen werden, daher haben die Kollegen neue Schutzkleidung bekommen, die auch zeitgemäß sei.

Vier Jahre werde es dauern, um deutschlandweit komplette Mannschaften auszurüsten. Außerdem wird die Freiwillige Feuerwehr ihre neue Ausrüstung erst im kommenden Jahr bekommen. Gleichzeitig werden Ersatzmonturen angelegt. Es werden 450 Sätze Arbeitskleidung beschafft, diese habe die Stadt Solingen für 400 000 Euro bestellt. Die neue Arbeitskleidung wird zum Teil sandfarben sein, das altbekannte Blau wird sich allerding in der Jacke wiederfinden.

Wegen der hellen Farbe sei die Kleidung viel einfacher zu reinigen, der Dreck sei viel einfacher zu sehen und deswegen besser zu entfernen. Außerdem sollen die hellen Farben eine höhere Warnwirkung erzielen.

Das Material, aus dem sie bestehen, ist schwer entflammbar und gleichzeitig atmungsaktiv. Durch die angeschrägten Taschen ist es den Feuerwehrleuten möglich, schnell und einfach an die persönliche Ausrüstung zu kommen. Die Protektoren an den Jacken sorgen für mehr Schutz und gleichzeitig für mehr Tragekomfort.

Alte Kleidung wird teilweise überarbeitet

50 Prozent der alten Kleidung wird an den Hersteller geschickt und überarbeitet, die anderen 50 Prozent werden für Ausbildungszwecke genutzt oder zu der Ersatzbekleidung gelegt. Schon seit acht Jahren schaffen die deutschen Feuerwehren die neue Arbeitskleidung an.

Innerhalb Solingens gibt es drei Berufsfeuerwachen. Sie verteilen sich auf die Stadtgebiete Solingen, Ohligs und Wald. Zusätzlich sind im Stadtgebiet acht Wachen der Freiwilligen Feuerwehr verteilt. In jeder Wache gibt es einen Hauptbrandmeister und einen Oberbrandmeister. Bei zwischen zwei und vier Alarmen täglich fahren je nach Einsatz zwei Wachen zum Einsatzort. Zum Beispiel bei einem Zimmerbrand, für den die Feuerwehr in etwa eineinhalb Stunden im Einsatz ist. Dort werden dann unter Umständen Schläuche mit einer Länge von bis zu 20 Metern eingesetzt, um den Brand zu löschen.

Auf die Frage, ob die Feuerwehr Solingen eigene Rettungshunde hat, sagte uns ein Beamter, dass die Wachen selber keine Rettungshunde besäßen. Doch wenn sie welche brauchen, würden sie sie vom Deutschen Roten Kreuz oder dem THW bekommen.

Da die Feuerwehr zu den verschiedensten Einsätzen gerufen wird, sind in den Einsatzfahrzeugen Materialien zum Feuerlöschen und zur technischen Hilfeleistung, zum Beispiel, um Personen aus dem Auto zu schneiden, an Bord. Bei einem Großbrand an der Schule würden nach Angaben unseres Interviewpartners mindestens 50 Löschfahrzeuge zum Einsatz kommen. Sollte das nicht ausreichen, würden auch noch verfügbare Wachen aus umliegenden Städten angefordert.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Museum fördert Schüler
Museum fördert Schüler
Digitales Einkaufen liegt im Trend
Digitales Einkaufen liegt im Trend
Schwimmer müssen viel trainieren
Schwimmer müssen viel trainieren
Udo Stock ist für 90 Mitarbeiter zuständig
Udo Stock ist für 90 Mitarbeiter zuständig

Kommentare