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Muslime in der Weihnachtszeit

Von Janeen Jeyachandran und Arnisa Yilmaz, 8b Gesamtschule Höhscheid.

Es ist wieder soweit, die Weihnachtszeit ist wieder da. Es hängen überall Weihnachtsschmuck und Weihnachtsbäume sind aufgestellt. Alle Christen freuen sich auf das Fest mit der Familie und den Freunden. Was machen aber die Menschen, die kein Weihnachten feiern wie die Muslime?

Als Nicht-Muslime stellt man sich natürlich die Frage: Warum wird Weihnachten bei den Muslimen nicht gefeiert? Der Grund ist der, dass die Muslimen nicht daran glauben, dass Jesus ein Sohn Gottes ist. Sie glauben dass Jesus ein Prophet ist.

Doch jetzt stellt sich die Frage: Was machen Muslime in der Weihnachtszeit? Es gibt verschiedene Sachen, die sie in der Weihnachtszeit machen. Für die meisten ist die Weihnachtszeit eine ganz normale Zeit wie jede andere. Doch es gibt auch manche, die es zwar nicht richtig feiern, jedoch ihre Wohnung schmücken und einen Tannenbaum und Geschenke für die Liebsten als nette Geste besorgen.

Manche Muslime gehen auch auf den Weihnachtsmarkt und kaufen manchmal sogar etwas dort. Diejenigen, die wegen ihrer Religion und ihrer Kultur nichts mit Weihnachten zu tun haben, bereiten sich auf das neue Jahr vor und freuen sich auf den Schnee.

Bei Muslimen wird zum Beispiel das Zuckerfest gefeiert

Jedoch haben die Muslime andere Feste wie das Zuckerfest und das Opferfest. Beim Zuckerfest fastet man zuerst einen Monat lang. Der Monat wechselt jedes Jahr, aber grundsätzlich findet es in der Sommer Zeit statt. Der einzige Zeitpunkt, wo man essen kann, ist nach Sonnenuntergang ab etwa 22 Uhr.

Wenn dieser Monat vorbei ist, feiert man das Zuckerfest. Dieses Fest ist dafür da, um das Fastenbrechen zu feiern. Das Zuckerfest geht drei Tage lang. 2017 ging es vom 25. Juni bis zum 27. Juni. Wenn man als Kind die Hände von Erwachsenen küsst, bekommt man meist Süssigkeiten und oder Geschenke.

Dann gibt es noch das Opferfest. Am Opferfest glauben die Gläubigen an die Bereitschaft Ibrahim. Auf Deutsch bedeutet das, Abraham einen Sohn zu opfern, um Gott seinen Glauben zu beweisen. An dem Tag versammeln sich die Muslime am frühen Morgen zum Festgebet in den Moscheen.

Dieses Fest heißt auch Ende der Hadsch,der Pilgerfahrt von Millionen Muslimen nach Mekka in Saudi Arabien. Es werden Tiere geschlachtet (Rind, Lamm). Einen Teil des Fleisches behält die Familie für sich, der Rest wird an die bedürftigen Familien verteilt. Das Opferfest geht vier Tage und findet auch jedes Jahr unterschiedlich statt. 2017 ging das Opferfest vom 31 August bis zum 4 September.

Auch wenn einige Muslime Bräuche der deutschen Weihnacht übernehmen, feiern sie schlussendlich kein Weihnachten, da sie daran nicht glauben. Allerdings feiern sie stattdessen die beiden oben beschriebenen Feste.

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