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Der Motor hinter jeder guten Party

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Damit die Partygäste einen schönen Abend haben, muss im Vorfeld viel geklärt werden. Foto: Koch/Schwurack

Als Veranstaltungstechniker ist man in den Clubs und Konzerthallen der Welt zu Hause.

Von Julia Koch und Jorden Taylor Schwurack, 8d, Humboldtgymnasium

Laute Musik, buntes Licht, ein fetter Bass und ständig unterwegs: Wer träumt nicht davon, jeden Tag zu feiern? Auf den ersten Blick ist der Beruf des Veranstaltungstechnikers wie eine endlose Party, aber so einfach ist das nicht. Wer eine optimale Party durchführen möchte, muss auf einiges achten. Hierfür ist eine genaue Vorausplanung erforderlich.

Denn hinter einer erfolgreichen Party steckt jede Menge Arbeit. Als Allererstes müssen die wichtigsten Fragen beantwortet werden, und zwar: Wann und wo wird gefeiert (die „Location“)? Wie viele Leute feiern wie lange, und wie hoch ist das Budget? Natürlich muss man auch den Anlass kennen. Handelt es sich zum Beispiel um eine Hochzeit, einen Abiball oder ein Konzert, muss für den entsprechenden Rahmen gesorgt werden.

Wenn diese Punkte geklärt sind, geht es an die Details. Soll eine Band spielen, dann wird meistens eine Bühne benötigt. Wenn ein DJ auflegen soll, reicht ein DJ-Pult. Um Licht und Ton genau planen zu können, besucht der Techniker zuerst die Location. Für guten Sound ist es nämlich wichtig, dass die Beschallungsanlage an Architektur und Größe des Raums angepasst wird.

Eine gute Veranstaltungsfirma verfügt über eine große Auswahl an Material. Außerdem ist es oft erforderlich, mit technischem Personal des Gebäudes zu sprechen, um zu wissen, wo Steckdosen sind, ob Starkstrom vorhanden ist und wo der Sicherungskasten liegt. Als Nächstes wird besprochen, welche weiteren Wünsche der Kunde hat, ob eine Nebelmaschine, statisches oder bewegtes Licht gewünscht wird. Nebelmaschinen dürfen bei vorhandenen Rauchmeldern nicht eingesetzt werden.

Auch die gespielte Musikrichtung muss im Vorfeld geklärt werden

Wenn ein DJ auflegen soll, ist es unter anderem wichtig, die Musik zu besprechen. Hierbei muss berücksichtigt werden, welche Musikrichtung der Kunde wünscht. Wenn der Kunde eine Band buchen möchte, aber noch keine genaue Vorstellung hat, müssen ihm verschiedene Bands vorgestellt werden, um die Richtige zu finden.

Wenn der Veranstaltungstechniker selbst Bands vermitteln kann, schickt er dem Kunden Videos, mit denen sich der Auftraggeber einen Eindruck verschaffen kann. Abschließend muss geklärt werden, wie viel Personal gebraucht wird und wie der Transport und die Anlieferung der Materialien laufen soll. Am Tag der Party sorgt der Veranstaltungstechniker für einen reibungslosen Ablauf. Dieser Beruf ist zwar sehr anstrengend, aber langweilig wird es nie.

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