Zeitung in der Schule

Mobilität: Monheim ist weiter

Von Carl Becher und Elin Stork, 8b, Humboldtgymnasium

Im Jahr 2021 spielt der Klimaschutz eine immer größere Rolle. Er beeinflusst auch die Mobilitätswende. Aber um diese voranzutreiben, ist es wichtig, Alternativen zum Auto attraktiv zu machen. So ist es wichtig, dass gerade das Fahrrad als emissionsfreies Fortbewegungsmittel gestärkt wird. Viele Schülerinnen und Schüler wie Emil Müller (Name geändert) erzählen uns aber, dass sie sich auf ihrem Schulweg teilweise nicht sicher fühlen. Laut Emil mangelt es an Fahrradwegen und Ampeln.

Tim Kurzbach, Oberbürgermeister von Solingen (SPD), findet nicht, dass Solingen im Vergleich zu anderen Städten mit der Mobilitätswende hinterher hängt. Ganz im Gegenteil denkt er, dass Solingen, beispielsweise im Hinblick auf den Radwegausbau, nicht auf Förderungen des Landes gewartet, sondern schnellstmöglich „Pop-up“-Radwege geschaffen hat, wie etwa den auf den Schwarzen Pfählen. Zudem hat Solingen Einbahnstraßen für Fahrräder freigegeben. Aber auch längerfristig will Solingen neue Fahrradwege schaffen. Der Oberbürgermeister hofft, dass Bürgerinnen und Bürger vom Auto aufs Fahrrad wechseln. Jedoch gehört seiner Meinung nach mehr dazu, als nur Fahrradwege zu bauen, deshalb ist es ihm auch ein Anliegen, dass städtische Mitarbeiter bei der Finanzierung eines E-Bikes finanziell unterstützt werden.

Ein bisschen weiter ist Monheim am Rhein schon. Monheim hat früh angefangen, den Bürgerinnen und Bürgern den Umstieg weg vom Auto zu erleichtern, berichtet uns Daniel Zimmermann, Bürgermeister der Stadt Monheim (Peto). So hat Monheim getrennte Fahrradwege gebaut. Zudem hat Monheim den ÖPNV für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos gemacht. In Solingen ist nun erst einmal ein Radroutennetz-Ausbau geplant.

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