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Millionen von Tieren sterben an Tierversuchen

Von Sarah Peternek, 8a, Theodor-Heuss-Realschule

Im Jahr 2015 wurden Rund 2,8 Millionen Tiere für wissenschaftliche Zwecke verwendet. Trotz zahlloser Kampagnen von Tierschutzverbänden werden jedes Jahr in der EU rund zwölf Millionen Tiere für Tierversuche eingesetzt. Wissenschaftler, die Tierversuche durchführen beteuern, dass die Tiere während den Versuchen nicht leiden.

Tiere können Schmerz empfinden. Fast alle Versuchstiere leiden, an der Hälfte werden Medikamente und Chemikalien getestet, oft in Dosierungen, die zu schweren Vergiftungen und zum Tode führen können. Viele Menschen wissen nicht, dass Affen, Ratten, Hunde oder Katzen beispielsweise zur Erprobung neuer Arzneien missbraucht werden.

In der Grundlagenforschung sind Mäuse zu 86 Prozent als Versuchstiere eingesetzt. Die Ursache für den Trend hin zur Maus ist der Fortschritt in der Gentechnik. Der Fortschritt in der Gentechnik ermöglicht es, das Erbgut der Mäuse so zu verändern, dass Krebs, Stoffwechsel-, Infektions-, oder Nervenerkrankungen und andere schwere Leiden, die beim Menschen vorkommen, auch bei ihnen Zielgerecht ausbrechen können.

40 Prozent aller Labormäuse sind solche transgenen Lebewesen. Sie werden besonders häufig zurzeit in der Demenzforschung eingesetzt. Tierschützer protestieren, während Forscher ihren Nutzen verteidigen. Große Versuchstierlabors gibt es neben München auch in Berlin, Düsseldorf, Hannover, Heidelberg, Tübingen und Freiburg überall, wo biomedizinische Forschung stattfindet.

Den Tieren werden Beispielweise artfremde Organe eingepflanzt, zum Beispiel einem Affen ein Schweineherz, damit wollen die Wissenschaftler testen, ob tierische Organe für den Menschen tauglich wären.

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