Schützenfest

Mein Jahr auf dem Thron

Am 1. September 2017 war es wieder Zeit für das Schützenfest meines Schützenvereins.

Von Valerie Wiesner, 8b, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Am Tag davor haben wir den kleinen Saal an der Sankt-Katherina-Kirche Solingen-Wald für den nachfolgenden Tag vorbereitet: Das heißt, Tische schieben, Essen vorbereiten und den Thron schmücken (da sitzen die „Majestäten“).

Als alles fertig war, waren schon ein paar Stunden vergangen. Natürlich blickte ich, wie man sagt, mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den nächsten Tag, denn mein Jahr als Bambiniprinz war vorbei, und somit auch ein Jahr voller Schützenfeste und anderen Aktionen.

Für zwei Events muss ein Schütze seine Tracht anziehen. Am Abend um 18 Uhr startete dann das Schützenfest. Dort werden Pokale verliehen, und andere „Majestäten“ besuchen den Thron. Es ist eigentlich ganz cool, am Thron zu sitzen, aber auch ein bisschen langweilig, weil du nicht viel machen kannst, außer mit Leuten reden, die du hauptsächlich nicht kennst oder nicht in deinem Alter sind.

Und dann um 11 Uhr werden die neuen Majestäten gekrönt. Für meine Würde gab es keinen Nachfolger, das heißt, die Kette kommt zu den anderen alten Orden und Ketten, die man als König oder Prinz getragen hat. Ich war irgendwie froh, die Würde nicht mehr tragen zu müssen, denn man ist das ganze Jahr über fast jedes Wochenende zu Schützenfesten unterwegs, aber irgendwie macht es trotz des Zeitaufwandes viel Spaß. Ein anderes Highlight war mein zweiter Platz bei den Bundesmeisterschaften.

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