Maschinen laufen in einer Dauerschleife

Rund 16 Maschinen laufen auf Dauerschleife. Fotos: Luisa Gruber
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Rund 16 Maschinen laufen auf Dauerschleife. Fotos: Luisa Gruber

Auf Kundenbesuche muss verzichtet werden

Von Emily und Luisa Gruber, 8e, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Als wir den Maschinenraum der Kunststoff Firma PKKT betreten, werden wir von Eindrücken überwältigt. Uns kommt ein Wall aus ratternden Geräuschen, einem milden Kunststoffgeruch und bunten Lichtern entgegen. Überall um uns wird gestanzt, geschmolzen und gegossen.

Rund 16 Maschinen, teils hochmodern, laufen hier auf Dauerschleife, wie wir später lernen, ihrer Bestimmung nach.

André Bäcker, Produktionsleiter der Firma PKKT, empfängt uns und erklärt uns stolz die einzelnen Aufgaben der lärmenden Maschinen. „Wir versuchen, immer auf dem neusten Stand zu sein”, erzählt er uns, als wir gerade vor einem Apparat mit integriertem Roboter stoppen. Aber auch alte Modelle sind unter den Anlagen zu finden. Das Älteste sei gut 30 Jahre alt, wie uns André Bäcker erzählt. Unfälle soll es noch nie gegeben haben, denn alle Maschinen sind mit einem effektiven Sicherheitssystem ausgestattet. Zudem ist ein Verbandskasten immer in der Nähe und über alles wird Protokoll geführt. Man merkt: Sicherheit steht hier an oberster Stelle.

Auch Corona-Maßnahmen sind in der Kunststoff-Firma PKKT Realität. Dazu gehören Maskenpflicht, Abstandsregeln und Desinfektionsmittel. Betriebsleiter Jens Stahlhuth erklärt uns, dass die Pandemie die Arbeit nicht erheblich einschränkt. Auf Kundenbesuche muss aber verzichtet werden.

Wir staunen nicht schlecht, als er uns verrät, dass er schon 30 Jahre in seinem Beruf arbeitet. Von Problemen oder Pannen war kaum die Rede, abgesehen von einer, die ihm in Erinnerung ist. Die Firma habe einen wichtigen Auftrag für eine Messe bekommen, den sie bis zum nächsten Tag fertigstellen musste. Allerdings habe ein Mitarbeiter kurz vor der Fertigstellung des Produktes, das Werkzeug kaputtgemacht. Mittlerweile kann Jens Stahlhuth darüber schmunzeln, auch wenn es damals eher weniger zum Lachen war. „Zeit ist einfach Geld”, gibt er uns noch auf den Weg, bevor wir uns verabschieden.

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