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Malala kämpft mutig für Bildung in ihrer Heimat

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Nobelpreisträgerin Malala.

Die Pakistanerin setzt sich für den Schulbesuch junger Mädchen ein und trotzte den Taliban.

Von Antonia Wunschelmeier, 8a, Albert--Schweitzer-Realschule

Malala Yousafzai wurde am 12. Juli 1997 in Mingora, Pakistan,

geboren. Dort setzte sie sich schon als Jugendliche für die Bildung und Rechte von Mädchen und Frauen ein. Als sie zehn Jahre alt war, übernahmen die islamistischen Taliban die Macht.

Über den alltäglichen Terror schrieb die Schülerin Malala 2009 einen Blog für den urdu-sprachigen Dienst der britischen BBC. Ihr Tagebuch

ist ihre Waffe gegen Männer, die Mädchen den Schulbesuch

untersagen. Malala wurde durch ihr Projekt im eigenen Land bekannt, sie trat in Fernsehshows auf und wurde interviewt.

Sie protestierte gegen die Diskriminierung von Frauen und Mädchen. Aus diesem Grund schoss ein Taliban-Kämpfer am 9. Oktober 2012 der damals 15-jährigen Pakistanerin Malala Yousafzai aus nächster Nähe in den Kopf. Wie durch ein Wunder überlebte sie das Attentat.

2014 war sie die jüngste Friedensnobelpreis-Kandidatin

Malala wurde in ein pakistanisches Militärkrankenhaus gebracht. Kurz darauf wurde sie in ein Krankenhaus nach England geflogen. 2014 wurde ihr nun der Jugendfriedenspreis verliehen, der mit 100 000 Euro verbunden ist.

Malala hat nicht nur für ihr eigenes Recht gekämpft, sondern sie hat auch andere Mädchen ermutigt, zur Schule zu gehen. Sie wurde 2014 als bisher jüngste Kandidatin mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Der brutale Angriff der Taliban auf ihr Leben habe für sie nichts verändert. Im Gegenteil. Sie ist mutiger und stärker geworden. Malala will

immer weiter kämpfen und eines Tages hören, dass alle Mädchen die Schule besuchen.

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