Lockdown tut der Jugend nicht gut

Erfahrungsbericht

Von Ikam El Boujaddaini, G-Kurs 24, Alexander-Coppel-Gesamtschule

Mitte Dezember wurde es wieder richtig hart für alle. Es war bereits der zweite Lockdown im vergangenen Jahr, der 2021 sogar noch einmal verschärft wurde. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bat um Verständnis und gab als Grund an, die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in NRW, die mit Covid-19 Verstorbenen und die positiv getesteten Personen würden kontinuierlich steigen.

Um die sich ausbreitende Pandemie einzudämmen, wurde das öffentliche Leben in ganz Deutschland heruntergefahren. Geschlossen wurden Friseursalons, Baumärkte, Möbelhäuser, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe. Der Feuerwerksverkauf wurde ebenfalls untersagt. Es gilt ein Versammlungsverbot.

Die Präsenzpflicht an NRWs Schulen wurde ausgesetzt. Die Kitas in NRW bleiben laut Laschet offen, empfohlen wird aber, die Kinder zu Hause zu betreuen. Dazu kommt, dass hier in Solingen mehrfach Schülerinnen und Schüler in Quarantäne geschickt wurden. Dann muss man zwei Wochen lang strikt zuhause bleiben, was ganz schön schwer sein kann.

Das Gefühl, vom Leben abgetrennt zu sein, ist ganz einfach zu erklären: Wir sind zu Hause eingesperrt und sind das nicht gewohnt. Ein Teil von uns ist es gewohnt, draußen mit Freunden zu sein. Der andere Teil möchte spazieren gehen oder will einfach nicht nur zu Hause sein.

Ich finde, Corona hat uns vieles genommen und kaputtgemacht. Um dies alles zu ändern, wäre es natürlich sinnvoll, dass wir uns alle an die Regeln halten, aber es ist sehr schwer, weil es ein anderes Gefühl ist, nur zu Hause zu sein. Zu Hause verbringen viele ihre Zeit nur am Handy oder Computer – und das tut uns auch nicht gut. Wie es mir und uns geht: Es ist nicht normal. Man dreht durch, wenn man jeden Tag dasselbe macht.

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