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Lippenpflegeprodukte der Marktführer sind krebserregend

Von Nele Meier, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Lippenpflegestifte gelten als eine der schädlichsten Produkte in Kosmetik, da es Moah und Mosh beinhaltet. Bei Moah besteht der Verdacht, krebserregend und erbgutverändernt zu sein. Mosh kann sich in den Organen ablagern. Diese Stoffe wurden schon in Lebensmitteln verboten, da sie so schädlich sind.

Doch wie kommen überhaupt die Stoffe in den Körper? „Man nimmt sie durch die Lippen beziehungsweise durch die Haut auf“, so Dr. Conrat von der Universität aus Stockholm. Im Jahr isst man dadurch circa vier ganze Pflegestifte, das heißt, wenn man regelmäßig Lippenpflege benutzt.

Aber warum benutzen dann überhaupt noch so viele Menschen Labello, Carmex und Co.? Der Grund dafür ist, dass sich viele der Gefahr nicht bewusst sind und dass sie Vertrauen in Produkte wie Labello haben. „Es werden auch oft andere Namen für krebserregende Stoffe genutzt, wie Paraphinum oder Petrolatum“, erklärt Dr. Conrat: „Außerdem halten sich die Hersteller an die vorgeschriebenen Gesetze.“

Doch zu jedem Problem gibt es eine Lösung. In diesem Fall ist es Naturkosmetik. „Ich persönlich benutze sehr wenig natürliche Lippenpflege, da sie meistens nicht so gut wirkt. Außerdem sieht sie auch nicht so schön bunt aus, wie aus dem Drogeriemarkt“, sagt Anna G. (13) entschlossen.

Naturkosmetik gilt dennoch nach heutigem Wissensstand als unbedenklich, da keine schädlichen Stoffe festgestellt wurden. Wenn man keine natürliche Lippenpflege benutzt, kann dies auch durch das Mineralöl, welches Labello und Co. beinhaltet, massive Schäden auf die Umwelt ausüben. Doch alles ist noch sehr unerforscht und unklar. Dr.Conrat bittet darum, demnächst besser auf die einzelnen Stoffe in Lippenpflege zu achten.

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