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Der Tod liegt mitten im Meer

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Plastikmüll ist ein großes Problem, das immer noch zu wenig Beachtung findet. Jeder sollte mithelfen, möglichst wenig davon zu verbauchen, um Natur und Umwelt zu schützen. 

Auch Deutschland trägt Schuld am vielen Plastikmüll, der die Umwelt verschmutzt.

Von Nelli Lorenz, 8d, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Viele Millionen Tonnen an Müll schwimmen im Meer. Der meiste Müll stammt aus China, Indonesien, den Philippinen, Vietnam und Thailand. Die fünf asiatischen Länder produzieren mehr als die Hälfte des Plastikmülls. Aber auch jeder in Deutschland ist Schuld am Plastikmüll.

Alle sollten den Kunststoffverbrauch reduzieren, denn täglich spülen wir Plastikteilchen in den Abfluss, beim Waschen der Sportfunktionskleidung. Diese verliert bei jedem Waschgang Fasern. Peelings und Duschgels enthalten oft sehr kleine Kunststoffperlen. Kläranlagen können diese Teile nicht filtern, und so gelangen diese über die Flüsse in die Meere.

Ein großes Problem ist, dass sich der Müll nur sehr langsam zersetzt. Eine Zeitung braucht ungefähr sechs Wochen, eine Plastiktüte circa zehn bis zwölf Jahre, ein Styroporbecher 50 Jahre, eine Plastikflasche über 450 Jahre, eine Angelschnur sogar 600 Jahre.

Vögel und Fische verwechseln Mikroplastik mit Futter

Ein Teil des Kunststoffes ist fast unsichtbares Mikroplastik.

Es entsteht wiederum, weil Plastik nicht verrottet. Die Sonne, das Salzwasser und das Wetter zerkleinern das Mikroplastik zu immer kleineren und feineren Teilchen. Seevögel und Fische verwechseln die kleinen Plastikteilchen mit Futter. Die giftigen Plastikstoffe landen nun im Magen des Fisches. Zudem verheddern sich Wale und Delfine in Planen und Fischernetzen.

Ein weiteres Problem ist, dass beim Angeln der Fische schädliche Stoffe in die Nahrung gelangen. Sie sind schädlich, da das Mikroplastik, welches sich in den Plastiksachen befindet, giftige Stoffe wie PCB oder DDT enthält, die krebserregend sind. So gelangt Kleinplastik auch in unseren Körper, da der Fisch schließlich auf unserem Teller landet.

Wann immer möglich, sollte man auf Plastik verzichten und noch mehr recyceln. Außerdem wäre es sinnvoll, Möglichkeiten zu finden, die Meere von Müll zu befreien.

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