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Licht aus – Spot an

Von Miriam Stamm und Coralie Pieper, 8a, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Die Casting Show kann beginnen, doch bevor es bei DSDS, The Voice of Germany oder Supertalent wirklich losgehen kann, hat Klaus Wedig viele Nächte durchgearbeitet. „Ich bin Projektleiter für das Show-Licht System“, erzählt er uns, und dass er seit bereits 25 Jahren in dieser Branche tätig ist.

Er hat damals als „Roadie“ bei der Kelly Family angefangen, ist mit ihnen zu den verschiedenen Veranstaltungsorten der Konzerte gefahren und hat dort geholfen alles aufzubauen. Denn dies ist der Job eines „Roadie“. Dort ist er tiefer in die Branche eingestiegen und hat vor 15 Jahren seinen Meister für Veranstaltungstechnik gemacht.

Er muss sein Team, welches aus 7 bis 50 Mitarbeitern besteht, einweisen und die getätigte Arbeiten später kontrollieren, da er für einen reibungslosen Ablauf der Show verantwortlich ist. „Ich mache aus den Ideen, die mir Kreativ-Direktoren vorgeben, Pläne, um diese Aufträge umzusetzen. Das bedeutet, es muss koordiniert werden, wer, was, wann zu tun hat, ob genug Material geordert wurde und ob

alles mit den Richtlinien und

Gesetztesvorgaben konform geht.

Durch das hohe Arbeitsaufkommen bedeutet das oft einen Arbeitstag von 10 bis 24 Uhr – ein 14 Stunden Arbeitstag ist also keineswegs eine Seltenheit - und egal ob Wochenende oder Feiertag, das ist dann sein normaler Arbeitsalltag. Trotzdem wird es nie langweilig und er treffe viele Prominente und vor allem interessante Leute, z.B. Mark Forster,

Samu von Sunrise Avenue und

viele weitere Prominente. Und wenn die Show dann noch funktioniert hat und man einen Erfolg sieht, sei das ein tolles Gefühl, sagt K. Wedig stolz.

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