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Ein Leben ohne Handy ist heutzutage unvorstellbar

Von Edin Jahic, 10 a/b, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

In der Schule, auf der Straße, im Bus und Bahn. Überall sind sie. Sie Rede ist von Handys. Heutzutage ist ein Leben ohne diese mobilen Monster unvorstellbar. Dabei sind es nicht nur Jugendliche, die andauernd vor dem Handy sind, sondern Menschen jeglichen Alters. Sei es im Internet Surfen, Whatsapp, Spiele spielen, Sozial Networks oder Musik hören – das Handy findet sich im “normalen“ Alltag fast überall wieder.

Man kann mittlerweile von einer so genannten „Sucht“ sprechen, die die Menschen dazu verleitet ihr Handy nicht aus den Augen zu lassen. Aber woran liegt es, dass die Menschen ihr Handy kaum aus der Hand legen? Vielleicht liegt es daran, dass man heutzutage alles am Handy erledigen und nachschauen kann.

„Ein Leben ohne mein Handy ist quasi nicht möglich. Ich verbringe täglich zwischen drei bis vier Stunden am Handy,“ berichtet Manuel B. (15), Schüler der Geschwister-Scholl-Schule. „Es ist sehr wichtig für mich Alltagsdinge damit zu erledigen. Zum Beispiel bin ich immer erreichbar und kann Dinge in wenigen Sekunden nachschauen.“

Anders schaut es bei Anna V.(15) aus. Sie behauptet es wäre gar nicht so schlimm auf ihr Handy für einen gewissen Zeitraum zu verzichten. „Ich könnte gut und gerne mal eine Woche vielleicht auch zwei Wochen auf mein Handy verzichten. Ich bin nicht so an das

Handy gebunden wie manch anderer.“

Als die Frage aufkam, ob sie sich ein Leben komplett ohne das Handy vorstellen kann antwortet sie, dass es heutzutage nahezu unmöglich sei freiwillig auf sein Handy zu verzichten. „Es ist bestimmt möglich auf sein Handy zu verzichten. Allerdings ist es für uns Menschen mittlerweile zum Alltag

geworden, sodass man sich das gar nicht wegdenken kann.“

Menschen verbringen zu viel Zeit an Handys, was in manchen Fällen gefährlich werden kann. Alleine durch das Nutzen des Smartphones starben laut Information der Westdeutschen Zeitung 520 Leute und das nur in NRW. Aber nicht nur das Telefonieren am Steuer ist eine Ursache für die Todesfälle, sondern auch das Nutzen im Alltag.

Vor allem Jugendliche sind schwer davon betroffen, denn wenn man so am Tag beobachtet wie die Jugendlichen und auch ältere Menschen zum Beispiel die Straße überqueren und dabei Nachrichten lesen oder schreiben ist erschreckend.

Ob man von einer Sucht sprechen kann, steht allerdings noch offen. Was man aber gerade in den Schulen so

hört ist unglaublich. So viele Kinder und Jugendliche verschwenden ihren freien Nachmittag damit, um auf YouTube Videos zu schauen, da es gerade im Trend ist und sich die Kinder in den Schulen über bestimmte YouTuber unterhalten. Aber auch in den Schulen sieht man wie Kinder auch trotz des Verbotes ihr Handy zücken, nur um zu schauen ob irgendwer geschrieben hat.

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