Selbstverteidigung

Kung Fu: Definition und Faszination des Sports

Der asiatische Kampfsport dient der Selbstverteidigung.

Von Osman Altintas und Isa-Can Yüksel, 8b, Gesamtschule Höhscheid

Kung Fu kommt ursprünglich aus Indien und wurde in China von den Mönchen weiterentwickelt. Kung Fu bedeutet auf Deutsch „Harmonie zwischen Körper und Geist“, aber auch für die Gesundheit. Die Übungen, die man von der Krankengymnastik kennt, entwickelten sich hauptsächlich aus dem Kung Fu.

Es gibt viele verschiedene Arten von Kung Fu, zum Beispiel Shaolin, Wing Tsun oder auch Tai Chi. Tai Chi ist eine fließende Bewegung mit ruhiger und gleichmäßiger Atmung und synchronen Bewegungsabläufen. Man kann die Ruhe und Ausgeglichenheit der Sportler sehen und spüren. Man fühlt sich wie in einem chinesischen Park, in dem die Menschen täglich ihre Gymnastik ausführen.

Bekannte Kung-Fu-Meister sind Ip Man, Bruce Lee oder auch Jackie Chan. Wir fragten einen Kung-Fu-Meister aus Solingen, ab welchem Alter man mit dem Kung Fu aufhören sollte. Er sagte uns: „Ab 40 Jahren sollte man nicht mit dem Kung Fu direkt anfangen, sondern mit Tai Chi, da dies die Gesundheit steigert.“

Ein Schüler des Kurses erzählte uns, dass er von diesem Sport inspiriert sei, weil er dadurch sowohl Disziplin als auch Techniken der Selbstverteidigung lerne. Er betonte ausdrücklich, dass es bei Kung Fu nicht um Gewalt gehe. Es diene nur der Selbstverteidigung und der Gesundheit.

Disziplin ist bei Kung Fu ein wichtiges Thema: Disziplin beim Training, Disziplin gegenüber sich selbst, Disziplin gegenüber seinem eigenen Körper. In unserer Kampfsportschule wird Shaolin Kung Fu unterrichtet. Der Unterricht beginnt mit den zwölf Grundschulformen (Tan Zue), die die fundamentalen Stellungen, Arm- und Beintechniken beinhalten sowie die Wurftechniken.

Abschließend möchten wir noch einmal betonen, dass in vielen Köpfen eine falsche Vorstellung von Kung Fu vorherrscht. Mit „Kampf“ hat es wenig zu tun, es dient der Selbstverteidigung, der Selbstdisziplin und der Gesundheit.

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