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Vom Kugelgasbehälter zum Planetarium

Von Eyuphan Tokgöz, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Anfang 2018 soll an der Tunnelstraße in einem ehemaligen Gasbehälter das Galileum Solingen, eine Erlebniswelt aus Planetarium und Sternwarte, eröffnet werden. Die Gaskugel wurde 1957 in Solingen-Ohligs gebaut und 2009 stillgelegt, weil sich die Gasbeschaffung geändert hatte. Somit wurde der Kugelgasbehälter für das Projekt Planetarium interessant.

Für die Gestaltung wurde im Jahr 2011 ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Am 24. März 2011 bekam das Architekturbüro mvmarchitekt+starkearchitektur aus Köln den Zuschlag. Das Galileum Solingen umfasst sowohl Sternwarte als auch Planetarium. Das Planetarium ermöglicht den Besuchern das Beobachten der Sterne bei schlechtem Wetter. Die 360-Grad-Ansicht einer sternklaren Nacht wird auf das Innere der Kuppel projiziert.

In der Sternwarte kann der echte Sternenhimmel durch Teleskope betrachtet werden. Die Themen Mensch, Natur und Umwelt werden auch Teil des Programms sein. Außerdem soll das Galileum Solingen ein kulturelles Zentrum für Solingen Ohligs werden. Das Planetarium bietet 85 Sitzplätze.

Die Kosten für beide Einrichtungen belaufen sich insgesamt auf etwa 6,3 Millionen Euro. Sobald das Galileum mit der Sternwarte an der Tunnelstraße geöffnet hat, wird die Sternwarte an der Sternstraße geschlossen. Die Besitzer des Planetariums und der Sternwarte erwarten im Jahr 35 000 Besucher.

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