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Kontrollen in Fußballstadien verstärkt

Nach den IS-Anschlägen sind die Veranstalter in Alarmbereitschaft.

Von Ana Aufmwasser, 8d, Albert-Schweitzer-Schule

Überall hört man von Terroranschlägen in Europa, doch momentan stark verschärft seit dem 13. November 2015 in Frankreich. Das schockierte die ganze Welt. Über 130 Tote und über 300 Verletzte waren in Paris nach Terroranschlägen in der ganzen Stadt verteilt.

Das Ganze passierte während des Fußballländerspieles Frankreich gegen Deutschland im Stade de France. Die Initiative kam von dem IS (dem Islamischen Staat), der die ganze Welt in Schrecken setzen will. Sie nahmen Geiseln in der Konzerthalle Batanclan und fingen Schießereien an.

Nun hat die ganze Welt gesehen, wie weit der IS geht und wie schamlos seine Anhänger Menschen leiden lassen. Ganz Europa gedenkt der 130 Toten von Paris. Zuvor gab es auch eine Bombendrohung in dem Hotel der deutschen Nationalmannschaft in Paris, wenige Stunden vor dem Spielbeginn. So wurde auch das Vertrauen in die Sicherheit beim Fußball geschwächt.

Doch alle möchten weitermachen, denn die Anschläge sollen nicht unseren Alltag bestimmen. Zwar wurden nicht direkt Bomben in dem Stadion gezündet, doch wie ermittelt wurde, war es geplant, auch dort zwei Bomben zünden zu lassen. Im Stadion selbst drohte eine Massenpanik, doch man verhinderte das Schlimmste, indem das Spiel bis zum Ende gespielt wurde.

Das 2:0 für Frankreich war an diesem Abend nur nebensächlich. Ab der 80. Minute kommentierte der Kommentator das Spiel nicht mehr, da er selber die tragischen Nachrichten aufs Ohr bekommen hatte. Am Ende des Spieles wurde, nachdem alle Spieler vom Feld waren, das Spielfeld freigegeben, da es außerhalb des Stadions zu gefährlich war. Niemand wusste, ob noch eine Bombe gezündet wird.

Außerdem waren zwei der insgesamt sieben Anschläge nah am Stadion. Frankreich hatte Anfang des Jahres (am 7. Januar 2015) auch schon mit Terroranschlägen zu tun. Da gab es einen Anschlag gegen die Satire-Zeitschrift ,,Charlie Hebdo“, wobei 12 Menschen ums Leben kamen, unter anderem Zeichner der Karikaturen der Zeitschrift.

Doch die Fußballspieler und Fußballspielerinnen ließen sich nicht unterkriegen. Deshalb spielte Frankreich schon eine Woche nach dem Anschlag gegen England. Dort wurde mit einer Schweigeminute der Opfer der Anschläge gedacht. Auch Deutschland entschied sich dazu, gegen die Niederlande in Hannover zu spielen. Doch zu dem eigentlichen Spiel kam es nicht.

Kurz vor dem Einlass gab es einen ernst zu nehmenden Anruf. Es ging um einen weiteren Anschlag. Schlagartig wurde das ganze Grundstück evakuiert. Glücklicherweise folgten der Drohung keine öffentlich sichtbaren Taten. Das Spiel in Frankreich verlief ohne gefährliche Komplikationen. Aber es mussten deutlich stärkere Sicherheitsvorkehrungen in Kraft treten. Sonst wird der Fußball in den Hintergrund geraten und jeder wird Angst haben ins Stadion zu gehen, in Deutschland aber auch Frankreich.

Die angemessene Sicherheit im und um das Stadion herum stehen jetzt weit im Vordergrund. An allen Eingängen und Ausgängen stehen ein oder mehrere Sicherheitsleute. Da jeder einzelne abgetastet wird, kommt dort niemand mehr mit einer Bombe oder ähnlichem rein. Aber sehr viele Fußballfans haben Angst ins Stadion zu gehen, da sie dieses Ereignis nicht einfach vergessen können.

In letzter Zeit sind alle Spiele ohne Bombendrohungen und Terroranschläge verlaufen. In Frankreich so wie auch in Deutschland wurden weder bei Fußballspielen, noch bei anderen Groß-Veranstaltungen Terroranschläge ausgeübt. Aber die Terroranschläge in Paris haben gezeigt, dass die Gefahr durch den IS nicht gebannt ist.

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