ZiSch

Wie kommt man „auf Sendung?“

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RSG-Reporter Julian Nothen nahm sich im Studio Zeit für ein ZiSch-Interview.

Julian Nothen von Radio RSG erzählt von seinem spannenden Beruf.

Von Anastasia Cassataro, 8f, Friedrich-Albert-Lange Schule

Der Beruf des Radiosprechers oder des Radioredakteurs hat mich schon immer interessiert. Da wir in Solingen das Glück haben, ein Radiosender zu haben, „Radio RSG“, habe ich mich um ein Interview vor Ort bemüht. Das Interview erfolgte direkt in einem der Sendestudios.

Ich habe einige Fragen vorbereitet, die mir helfen sollten, den Beruf des Radiosprechers bzw. Redakteurs besser kennenzulernen. Als erstes bat ich Herrn Julian Nothen, sich kurz vorzustellen. Er erzählte mir, dass er schon im Alter von zwölf Jahren erste Erfahrungen als Moderator gemacht habe, und zwar bei der „Studiowelle“, dem hausinternen Sender des Solinger Klinikums. Kurz nach seinem Abitur im Jahr 2012 fing er als freier Mitarbeiter bei Radio RSG an. Im Moment macht er als Moderator und Nachrichtensprecher ein Volontariat (so nennt man die Ausbildung) beim Sender. Zu meiner Frage, was ihm besonders Spaß macht, antwortete er mir: „Kein Tag gleicht dem anderen, jeden Tag gibt immer etwas Neues!“

Die größte Herausforderung des Radiosprechers ist, laut Julian Nothen, die Bewältigung von Stress-Situationen: „Das Radio ist ein Live-Medium, und man muss immer im Timing sein, sekundengenau planen, reagieren und teilweise auch improvisieren.“ Eine spannende Aufgabe ist für den Radiosprecher seine Tätigkeit als Reporter: Man ist unterwegs und versucht lebendig über ein Ereignis zu berichten, indem man Stimmen und Emotionen von Leuten sammelt, die am Ort des Geschehens sind.“ Auf meine Fragen, wie man sich auf den Beruf vorbereiten kann sagte Julian Nothen, dass es hilfreich sein kann, Sprech- und Schauspielunterricht zu nehmen. Ein guter Test sei auch, ein 14-tägiges Betriebspraktikum bei Radio RSG zu machen.

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