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Komasaufen: Ein Trend nimmt erschreckende Maße an

Von Luisa Gugliani, 9d, Realschule Vogelsang

Es verspricht nichts Gutes, wenn ein 15-Jähriger mit einem Promillewert von 2,45 hinter einer Schule aufgefunden wird. Dennoch ist es zu begrüßen, dass die Jugendlichen ihre Freizeit miteinander verbringen. Spricht doch nicht dagegen, oder? Es ist doch nichts dabei, wenn sie sich treffen und Zeit miteinander verbringen.

Doch leider ist zu befürchten, dass während der Treffen immer mehr Alkohol dazu kommt. Doch muss das wirklich sein? So ist eines klar: Koma-Saufen oder Kampftrinken ist unter den Jugendlichen eine Mode.

Dieser Trend artet in die falsche Richtung aus. Die Zahl der Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wird, stieg von 9500 auf 20 000 an, dies teilte der Fachverband „Sucht“ mit. Diese Tatsache ist einfach nur erschreckend!

Warum trinken die Jugendlichen so viel? Es trifft zu, dass Langeweile eine Rolle spielt, aber muss man sich deswegen ins Koma saufen? Nicht nur die Politik ist gefragt, sondern auch die Arbeitgeber, Schulen und das Elternhaus. Alle müssen aufklären und Verantwortung übernehmen. In erster Linie um den Jugendlichen „Zukunftsperspektiven“ zu eröffnen, damit sie positiv nach vorne schauen - denn eine Sache ist klar: In unserer aller Hand liegt die Zukunft der Jugendlichen.

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