ZiSch

Kirchen-Umbau verändert Wege

Von Viviana Porzio, 8c, Gymnasium Schwertstraße

Kirchplatz 14. Die Evangelische Stadtkirche, die 1954 erbaut wurde, wurde zum 17. Mal umgebaut. Die Bauarbeiten fingen am 9. Juli 2013 an. Geplant wurden diese von Jutta Degen, der Pfarrerin. Die Baukosten für den Umbau betragen 4 020 000 Euro.

Jutta Degen plante bereits 2012 den Umbau. Unter anderem entschied sie sich dafür, den Haupteingang zu ändern, der seitlich an der Kirche entlangführte. Jetzt befindet sich dieser direkt zum Fronhof. Wenn man seitlich der Kirche entlangläuft, erkennt man sofort das Cafe der Kirche, das auch Teil des neuen Umbaus ist. Es ist klein, dennoch sehr einladend. Egal ob süß oder herzhaft, es gibt alles, was das Herz begehrt.

Wenn man im Cafe sitzt, hat man einen offenen Blick in die Kirche. Man erkennt die Modernität auf einen Blick. Die hohen weißen Wände und die großen Fenster fallen sofort ins Auge. Dennoch ist das Highlight der Altar. Manchmal ist die Tür vom Cafe zur Kirche geöffnet und die Besucher dürfen die Kirche mit eigenen Augen betrachten und sich ein Bild machen.

Dass heißt alle, die im Cafe sitzen, sind automatisch in der Kirche, da dieses im selben Gebäude liegt. Die alten Bänke wurden durch neue zusammenhängende Stühle ersetzt. Auch Moderne Technik wurde mit eingebaut. Beamer an den Seiten des Altars sollen die Bekanntgabe und das Singen der Lieder vereinfachen.

Über dem Cafe sind noch einige Plätze frei, falls unten alles besetzt ist. Normalerweise sind diese für ein Chor bestimmt. Oben ist auch noch die Orgel, die den Besuchern der Kirche während des Gottesdienst das Singen erleichtern soll. Pfarrerin Friederike Höroldt, die jetzt seit dreieinhalb Jahren in der Evangelischen Stadtkirche arbeitet und früher in Leverkusen und Köln Pfarrerin war, äußerte sich: „Ich finde es jetzt in der Kirche sehr schön, der Umbau hat sich richtig gelohnt, es fühlt sich sehr einladend an.“

Frau Höroldt erzählte, viele Leute seien nach dem Umbau auf sie zugegangen. Sie freuten sich, dass die Kirche umgebaut wurde und wie neu aussieht. Es sei ihr erster Umbau gewesen, den Sie als Pfarrerin miterlebt hat. Sie erklärte, dass es zum Glück keine Probleme beim Gottesdienst gab, da der während der Arbeiten in der Lutherkirche oder in der Friedhofskapelle gehalten wurde.

Kommentare