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Die Kraft der Tornados

Von David Mientus, 8F, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Eigentlich kennt man Tornados hauptsächlich aus den USA, wo sie jedes Jahr enorme Schäden verursachen und mehren Menschen das Leben kosten. Wenn aber alle Wetterbedingungen erfüllt sind, kann auch in Deutschland so ein Wirbelsturm für Schäden sorgen.

Ein Tornadoexperte sagte: „Man kann davon ausgehen, dass es pro Jahr etwa fünf bis zehn Tornados in Deutschland gibt.“ Tornados können verschiedene Entstehungsgründe haben. Die meisten bilden sich bei sogenannten Gewitterwolken, bei denen gewaltige Mengen Wasserdampf aus dem Meer aufsteigen und von starken Winden herumgewirbelt werden. Je mehr Wasserdampf aus dem Meer aufsteigt, desto größer und gefährlicher wird der Tornado.

Im März, April und Mai ist Hochsaison der Tornados. Um die gewaltigen Winde zu messen, gibt es eine Skala, diese reicht von F1 bis F12. Doch die meisten Tornados werden zwischen F1 und F5 eingestuft, denn F12 wär eine Windgeschwindigkeit von über 1000 Kilometer pro Stunde.

Forscher glauben nicht an F6, denn der stärkste gemessene Tornado liegt bei 510 Kilometer pro Stunde (F5). Jedes Jahr verunglücken leider 1000 Menschen an Tornados. Ein Tornados besteht aus einer Wolkenmasse, die sich heftig im Kreis herumdreht. In der Mitte ist es fast ruhig. Wenn man von oben auf einen Tornado hinabsehen könnte, würde man in der Mitte ein Loch sehen, das nennt man „Auge“ . Bilder nach den Tornados gleichen apokalyptischen Szenen, wo früher Häuser standen, befinden sich Halden aus Stahlträgern und Steinen. Von den wenigen Bäumen, die nicht entwurzelt wurden, stehen nur noch die Stämme.

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