IT kann vielen Menschen helfen

Das IT-Team der Diakonie Bethanien ist verbunden mit dem Krankenhaus Bethanien. Archivfoto: Andreas Tews
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Das IT-Team der Diakonie Bethanien ist verbunden mit dem Krankenhaus Bethanien. Archivfoto: Andreas Tews

Einblicke ins Technologiezentrum der item Industrietechnik GmbH und ins Krankenhaus Bethanien

Von Joshua Wolfers und Melis Karakoc, 8e, Friedrich Albert Lange-Schule

Mit hoher Erwartung besuche ich das Technologiezentrum der item Industrietechnik GmbH. Als Erstes lerne ich das Team des IT-Supports kennen, welches der erste Ansprechpartner für Probleme und Wünsche im IT-Bereich ist. Dort werden die Anfragen mit Hilfe eines Ticketsystems und Telefonanrufen bearbeitet. In dem Ticketsystem werden alle Anfragen gesammelt und verwaltet. Die Tickets unterscheiden sich in Störungen (z. B. etwas funktioniert nicht, etc.) und in Anfragen (z. B. für neue Hardware oder Änderungen in Computer Programmen, etc.).

Die Tickets, die nicht eigenständig im Support gelöst werden können, werden diese an die entsprechenden Fachabteilungen weitergeleitet. Zuerst ist es sehr still, doch sobald die ersten Tickets ankommen, hört man schon viele Gespräche, in denen diskutiert wurde, wie man das Problem lösen könnte. Ich darf bei der Bearbeitung von zwei Tickets mithelfen.

Bei einem Ticket geht es um die Bereitstellung eines iPhones. Die Handys dürfen erst rausgegeben werden, nachdem man eine Schutzfolie und eine Handyhülle angebracht hat. Bei dem anderen Ticket sollten wir ein Programm für einen Mitarbeiter auf einen Laptop installieren. Bei weiteren Tickets schaue ich neugierig zu und versuche, das Problem zu verstehen und einen Lösungsansatz zu finden.

Durch den Tag erhalte ich einen Einblick in die Arbeit eines IT-Supportes und stelle fest, dass dies nicht so einfach ist, wie man sich das vielleicht vorstellt. Man merkt daran, dass das Computer-Netzwerk einer Firma viel komplexer ist als ein Computer in einem Haushalt.

In der Diakonie Bethanien läuft es jedoch anders, ich treffe mich mit Herrn Vey, dem IT-Manager der Diakonie Bethanien. In seinem Büro erklärt er mir erst mal etwas über seine Arbeit und wie diese in der Zeit von Corona so läuft. Das IT-Team ist verbunden mit dem Krankenhaus Bethanien und arbeitet zurzeit daran, Menschen zu helfen. Die Teamarbeit wird durch Microsoft Teams weitergeführt und die Computer sind verknüpft. So hat jeder Zugriff auf die Server, die je nach Bearbeitung andersfarbig sind (Rot = unbearbeitet, Gelb = noch nicht fertig). Wir treten in den IT-Arbeitsbereich, wo ich mich ein wenig umsehe.

Aufgeregt schaue ich durch den Raum, der voller elektronischer Geräte ist, während Herr Vey mir etwas über Router und wie sie funktionieren (z. B. die Verknüpfung mit dem Internet) erklärt. Mit einem seiner Kollegen und mit einer Auszubildenden gehe ich durch das Krankenhaus und mache mir Notizen über die Reinigung und dem Aufbau eines Kopierers.

Um 14 Uhr helfe ich Herrn Vey und seinen Kollegen, ein kleines Weihnachtsgeschenk für kranke Kinder aufzubauen. Um 15 Uhr verabschiede ich mich von allen und gehe noch mal durch meine Notizen. Da bemerke ich, dass auch IT den Menschen trotz vieler Arbeit helfen kann.

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