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Im Kampf gegen den Klimawandel

Von Züleyha-Melike B., Duygu A., Natalie F., Onur B. und Kadir A., 9c, Realschule Vogelsang

Klimaforscher schlagen Alarm: Es wird heißer, es wird trockener und die Naturkatastrophen nehmen zu. In den letzten Jahren haben Forscher einen Anstieg der Durchschnittstemperatur von ungefähr 0,8 Grad Celsius gemessen und bis zum Jahr 2100 wird ein Anstieg bis zu 6,5 Grad Celsius gerechnet, wenn nichts dagegen getan wird.

Einige Folgen des Klimawandels werden Verschmelzungen von 90 Prozent der Alpengletscher bis zum 21. Jahrhundert sein. Die Eisbären sterben immer häufiger und immer mehr Korallen sterben im Great Barrier Reef, dass seinen Platz in Australien, Sydney findet. Deutschland wird auch an den Folgen des Klimawandels leiden. Im Süden Deutschlands wird bald ein Mediterranes Klima herrschen und in den Tropen drohen ganze Ernteausfälle. Schuld daran ist der Mensch.

Deshalb trafen sich Vertreter von 195 Staaten zum Kampf gegen die Erderwärmung vom 30. November bis zum 12. Dezember 2015 in Le Bouget, einer kleinen Stadt in der Nähe von Paris (weshalb die Konferenz auch „Pariser Abkommen“ genannt wird). Dort wurde die erste Klimaschutz Vereinbarung erstellt, die so gut wie fast alle Länder der Welt in die Pflicht nimmt. Ein wichtiges Ziel der Klimakonferenz, dass auch immer wieder ein aktuelles Thema ist, ist das sogenannte 2-Grad-Ziel.

Das 2-Grad-Ziel wird von vielen als unrealistisch angesehen

In kurzen Worten signalisiert es, dass die globale Erwärmung 2 Grad Celsius nicht überschreiten soll. Doch dieses Ziel ist recht willkürlich gewählt und kaum einzuhalten. Auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) denkt dergleichen und erklärte im vergangenen Monat den Klimawandel zur „Schicksalsfrage“.

Das 2-Grad-Ziel weist auf einem Vorschlag der EU aus dem Jahr 1996 zurück und wiederholte sich im Jahr 2005. Später wurde es von zahlreichen internationalen Organisationen angegriffen. Auch Deutschland will gegen den Klimawandel kämpfen. Bis 2020 wolle man 40 Prozent weniger Treibhausgase ausstoßen als im Jahr 1990, denn der Ausstoß von CO2 soll der Hauptverursacher des Klimawandels sein.

Dies wird aber nicht so einfach, wie Frau Angela Merkel in der erneuten Klimakonferenz am 15. November 2017 in Bonn, betonte. Dort haben knapp 30 000 Delegierte aus den 197 Staaten der UN-Konferenz elf Tage lang darüber diskutiert, wie sich das Pariser Abkommen von 2015 praktisch umsetzen lässt. Präsent wurden dort auch neben den direkten Verhandlungen, freiwillige Aktionen vollzogen. So hat die Konferenz Vorschläge der Länder aufgezeichnet, wie man etwa die Reduktion von Treibhausgasen messen und vergleichbar machen kann.

Resultierend soll im kommenden Jahr ein praktikables Regelbuch zum Klimaabkommen von Paris entstehen, damit die Anstrengungen aller Länder im einheitlichem Maß gemessen werden können. Das Regelbuch jedoch, soll bei der kommenden Klimakonferenz im polnischen Kattowitz verabschiedet werden. Und trotz der ganzen Anstrengungen meinen Forscher, dies hätte man schon viel früher tun müssen.

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