Soziales

Für Jugendarbeit ist nicht jeder geeignet

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In Kinder- und Jugendtreffs wird ein abwechslungsreiches Programm angeboten.

In Kinder- und Jugendeinrichtungen gibt es auch junge Leute, die ehrenamtlich mithelfen.

Von Max Kalski, 10d, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

„Ich finde es gut, dass es jugendliche Mitarbeiter gibt, so fühlt man sich nicht so extrem jung, als wenn es zum Beispiel nur erwachsene Mitarbeiter gäbe.“ Dies ist die Meinung eines Teilnehmers zum Thema „jugendliche Mitarbeiter“.

Als Jugendlicher hat man zum Beispiel bei einer evangelischen Kirchengemeinde die Möglichkeit, ehrenamtliche Jugendarbeit auszuüben. „Ehrenamtlich“ bedeutet, dass man die Tätigkeit freiwillig und ohne Verdienst ausübt. Eine Voraussetzung für Jugendarbeit ist die so genannte „Jugendleiter/in-Card“ (kurz JuLeiCa), die man in einer 56-stündigen Grundausbildung in Jugendbildungsstätten erwerben kann. Ich persönlich bin in die Jugendarbeit quasi „reingerutscht“, da ich mit sechs Jahren begann, regelmäßig eine Einrichtung der evangelischen Kirche zu besuchen. Irgendwann war ich zu alt für die Kindergruppen und half fortan im Mitarbeiter-Team mit.

Auch die Vorbereitung des Weihnachtsmarktes gehört dazu

Manchmal geht es auch über die Kinder- und Jugendgruppen hinaus, und man hilft zum Beispiel bei der Vorbereitung des Weihnachtsmarktes in der Gemeinde. Ehrenamtliche Jugendarbeit kann man zum Beispiel in Jugendzentren ausüben, wo man Kinder und andere Jugendliche betreut. In Solingen gibt es in nahezu allen Stadtteilen solche Einrichtungen.

Anfangs ist es eventuell noch anstrengend, wahrscheinlich weil man so eine Arbeit einfach nicht gewohnt ist. Man gewöhnt sich aber schnell daran. Vor allem, wenn man ein festes Programm hat, das man mit den Kindern und Jugendlichen „durchzieht“.

„Mir macht die ehrenamtliche Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen sehr viel Spaß“, teilte mir ein Kollege mit. Jugendarbeit sollte meiner Ansicht nach nur von Leuten ausgeübt werden, die es auch wirklich wollen und können – es sollte kein stumpfer Zeitvertreib sein.

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