Zeitung in der Schule

Jugend fühlt sich allein

Von Dürdane Bucak, 8c, Humboldtgymnasium

Seit rund zwei Jahren ist ganz Deutschland im Ausnahmezustand. Die Jugend fühlt sich während der Pandemie, jedoch vor allem während der Zeit der Schulschließung, von der Politik allein gelassen. Sie solle die Jugend während der Pandemie nicht beachtet haben. Übertreibt die Generation Z oder sollten Politik und Gesellschaft die Jugendlichen mehr unterstützen? Verständnisvoll war die Jugend alle Male, sei es während den Lockdowns oder der jetzigen, angespannten Lage in der Pandemie. Ziel der Kontaktbeschränkungen: die älteren Generationen, die wissenschaftlich bewiesen einen schlechteren Verlauf erleiden können als sie, zu schützen.

Die COPSY-Studie liefert beim Thema Jugend und Corona klare Ergebnisse. 1000 11- bis 17-jährige Kinder und Jugendliche sowie 1500 Eltern von 7- bis 17-Jährigen nahmen an der Studie teil. Die zweite Fragerunde mit dem Schwerpunkt auf die Psyche der Kinder fand vom Dezember 2020 bis Januar 2021 statt. Hierbei haben 70 Prozent der befragten Jugendlichen angegeben, dass sie eine geminderte Lebensqualität durch die Pandemie haben. Schlechte Internetverbindungen oder das Fehlen eines digitalen Endgeräts haben den Unterricht den Lehrern sowie den Schülern stark erschwert. Kinder aus sozial schwächeren Familien waren benachteiligt. Zwar hat die Politik in diesem Thema mit beispielsweise Endgeräten weitergeholfen, jedoch gab es trotzdem einen Lernrückstand.

Ein weiteres Problem war und ist immer noch die Psyche der Kinder. Hierbei gaben 85 Prozent der Kinder und Jugendlichen bei der COPSY-Studie an, dass sie sich durch die Bedingungen der Pandemie belastet fühlen. Fast jedes dritte Kind zeigte Anzeichen einer psychischen Belastung.

Offensichtlich hat es der Jugend an Solidarität während der Corona-Pandemie bisher nicht gemangelt. Unter Berücksichtigung der COPSY- Studie kann man sagen, dass der Großteil der Jugend an den Einschränkungen auch gelitten hat. Nun ist es die Aufgabe der Politik und Gesellschaft, mehr auf die junge Generation zuzukommen. Die Gesellschaft muss füreinander einstehen, jetzt auch mal für Jugendlichen.

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